RE’FLEKT: AR-Anwendungen ohne Programmierung erstellen
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RE’FLEKT: AR-Anwendungen ohne Programmierung erstellen

Interview mit Dirk Schart, Head of PR & Marketing bei RE’FLEKT.

Was steckt hinter RE’FLEKT?

Wir sind ein Technologie-Startup aus München. Seit unserer Gründung im Jahr 2012 entwickeln wir anwenderorientierte Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen für mobile Endgeräte und Datenbrillen. Aus unseren Erfahrungen mit der Einwicklung von Industrieanwendungen entstand die Idee, eine Plattform zu schaffen, mit der Unternehmen in der Lage sind, Augmented Reality (AR) selbst zu realisieren. Mit REFLEKT ONE bieten wir eine modular aufgebaute Plattform, mit der sich Augmented-Reality-Anwendungen ohne Programmierung erstellen lassen.

Wie genau funktioniert die Plattform?

REFLEKT ONE lässt sich in bestehende IT-Infrastruktur integrieren. So kann beispielsweise ein Redakteur in der technischen Dokumentation mobile Anleitungen mit Augmented Reality erstellen, ohne seine gewohnte Arbeitsumgebung zu verlassen. Die Plattform erlaubt es, komplette CAD-Datensätze zu importieren und mit zahlreichen Datenformaten zu verknüpfen (z.B. Text, Audio, Video, 3D-Modelle, Sensordaten). Anschließend lässt sich die fertige AR-Applikation in eine mobile App oder einen Web-Viewer exportieren.

Anwendungen ohne eine Zeile Code zu erstellen

Für welche Zielgruppe ist Eure Lösung interessant?

Zu unseren Kunden zählen Industrieunternehmen wie Alstom, Audi, BMW, Bosch, Hyperloop, Porsche, ThyssenKrupp und Medienhäuser wie ProSiebenSat1 Media. Durch die einfache Anwendung der REFLEKT ONE spricht unsere Plattform eine breite Zielgruppe an: sie ist sowohl für Konzerne als auch für den Mittelstand interessant. Mitarbeiter können Anwendungen selbst erstellen ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen und das System lässt sich je nach Anforderung Schritt für Schritt erweitern. AR-Anwendungen in der Industrie können erhebliche Kosten einsparen, wie z.B. bei den Trainings der Mitarbeiter an der Maschine oder der Produktionsplanung. Im Marketing können solche virtuellen Anwendungen die Konfiguration und Planung ohne aufwendige physische Beispiele detailliert veranschaulichen.

Was versteht man unter Augmented Reality?

Augmented Reality bedeutet übersetzt „erweiterte Realität“. Sie steht für die Erweiterung der realen Welt durch die Überlagerung mit virtuellen Elementen. Der Nutzer wird in Echtzeit mit 3D-Computersimulationen versorgt und kann – frei bewegend – mit dieser virtuellen Umgebung interagieren.

Hier könnt Ihr weiterlesen, welche Anwendungsfelder, Möglichkeiten und Trends von Augmented Reality Dirk Schart von RE’FLEKT sieht.

Ein Artikel der IHK für München und Oberbayern