TUM-Studenten räumen mit FinTech Projekt bei Finance Award ab
R. Stemmer (Vorstand Postbank), D. Kehne, F. Zyprian (TUM), Prof. M. Böhm (TUM), F. Strauß (Vorstandsvorsitzender Postbank), Prof. E. Theissen (Vorsitzender Jury) beim Postbank Finance Award 2016 - © Jörn Wolter / Postbank

TUM-Studenten räumen mit FinTech Projekt bei Finance Award ab

Einen großen Erfolg konnten Studierende der Technischen Universität München (TUM) beim Postbank Finance Award feiern – dem höchstdotierten deutschen Hochschulpreis im Bereich Banken und Finanzen. Das Team darf sich über ein Preisgeld von 50.000 Euro freuen. Die 13. Auflage des Finance Award stand unter dem Thema „Megatrend Digitalisierung. Wie Informationstechnologien und Social Media das Geschäftsmodell von Banken beeinflussen“.

Das Team des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik der TU München, bestehend aus Gabriela Galic, Christian Olenberger, Maximilian Siegert, Andreas Sperling und Florian Zyprian überzeugte die Jury mit einer Arbeit, die den Titel „FinTechs lieben lernen“ trägt.

Zusammen mit ihrem Dozenten Dr. Markus Böhm stellten die Studierenden der TU München den Markt der Finanztechnologie-Unternehmen (FinTechs) umfassend dar, analysierten und systematisierten ihn. Sie untersuchten die Geschäftsmodelle der FinTechs auf ihre spezifischen Stärken und Schwächen und setzten sie in Beziehung zum Geschäftsmodell einer typischen deutschen Universalbank.

Es gelang ihnen dabei herauszuarbeiten, wie FinTechs mit Banken konkurrieren, kooperieren oder sie auch ergänzen können. Weiterhin kalkulierten sie die Wirkung derartiger Beziehungen auf die Wertflussnetze der Modellbank. Daraus leitete das Team schließlich überzeugende Empfehlungen für das Handeln von Universalbanken ab.

Chancen der Digitalisierung

„Die Arbeiten der Studenten zeigen eindrücklich, wie wichtig es für die Postbank ist, die Chancen der Digitalisierung umfassend zu nutzen“,

sagte Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Postbank und Schirmherr des Awards.

„Es genügt nicht, dass wir unseren Kunden digitalisierte Produkte und Services auf höchstem technischen Niveau anbieten. Vielmehr erwarten sie von uns vor allem Dienstleistungen, die erst durch persönlichen Kontakt möglich werden. Die Digitalisierung kann uns neben intelligenter Technologien auch Kostenvorteile und die Zeitersparnis verschaffen, die nötig sind, damit wir persönlich für unsere Kunden dort sein können, wo sie uns wirklich brauchen.“

Der zweite Preis, dotiert mit 25.000 Euro, ging an die Universität Regensburg. Über den dritten Preis und 15.000 Euro konnten sich Studenten der Universität Bayreuth freuen. Der mit 20.000 Euro dotierte Sonderpreis für eine Ausarbeitung mit besonders überzeugender Anwendungsorientierung ging an die Hochschule Weserbergland.

Insgesamt nahmen 25 studentische Teams von 25 Universitäten und Hochschulen aus Deutschland am Wettbewerb teil. Ausgewählt wurden die Preisträger von einer neunköpfigen Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft. Den Vorsitz hatte Prof. Dr. Erik Theissen von der Universität Mannheim.

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Munich Startup

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