„Startup-Szene im Paradies“ – 7 Fragen an… brainboost Neurofeedback!
© brainboost neurofeedback

„Startup-Szene im Paradies“ – 7 Fragen an… brainboost Neurofeedback!

Sie holen alles aus dem Hirn ihrer Kunden raus, was nur geht! Das Team von brainboost Neurofeedback hat uns Rede und Antwort gestanden. 7 Fragen – 7 Antworten!

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch bitte kurz vor! 

Das brainboost Gründerteam besteht aus Philipp Heiler (26), Approbierter Arzt, Tobias Heiler (24), sowie Maximilian Lutz (23), beide Sportwissenschafler B.Sc. und aktuell im Masterstudium BWL an der TU München. Wir sind gebürtige Münchner, zwei von uns — wie der Name verrät — sogar im selben Haus. Für uns ist es ein Vorteil, dass wir uns bereits so lange kennen; wir können uns blind vertrauen. Auf die eigentliche Gründungsidee sind wir über mehrere Zufälle und verschiedene Kanäle gestolpert, und nach kritischem Hinterfragen waren wir immer noch begeistert. Also haben wir unser Unternehmen gestartet, und das war genau die richtige Entscheidung.

brainboost neurofeedback

Zum Startup: brainboost Neurofeedback nutzt eine Technologie aus der Medizin – das EEG – um die Aktivität und Verhaltensmuster des Gehirns sichtbar zu machen. Diese Daten nutzen wir für spezifische Auswertungen und können mithilfe von Neurofeedback das Verhalten des Gehirns trainieren und nachhaltig verändern. Anwendungsbereiche sind also medizinische Behandlungen mit Neurofeedback, das betriebliche Gesundheitsmanagement oder das von uns entwickelte Neurocoaching.

In das letztgenannte stecken wir gerade den Großteil unserer Zeit und Energie. Beim Neurocoaching geht es darum, Neurofeedback für die persönliche Weiterentwicklung und eine Steigerung der Lebensqualität zu nutzen, ohne dass offensichtliche medizinische Probleme vorliegen; jeder kann also davon profitieren.

Es gibt Möglichkeiten, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern, die mentale Regeneration in Form von Entspannung und Meditation zu verbessern, oder in einer Art Selbstexploration die Verhaltensmuster des eigenen Gehirns besser zu verstehen. Unsere Zielgruppe für das Neurocoaching sind Führungskräfte und High-Performer, aber auch die, die es werden wollen, also Studenten und Schüler. Außerdem gibt es im (Profi)Sport bereits einige gute Ergebnisse, gerade in Kombination mit einem körperlichen Hochleistungstraining.

Mit bestimmten Trainings kann auch die Kreativität von Menschen in Innovations- oder Designberufen, sowie bei künstlerischen Tätigen verbessert werden. Zusätzlich werden die Trainings beziehungsweise Coachings für jeden individuell maßgeschneidert, sodass sie perfekt auf die Anforderungen passen.

„So wie wir setzt niemand Neurofeedback ein“

2. Aber das gibt’s doch schon längst!

Zum Glück! Wir können auf eine gut erforschte Technologie zurückgreifen und diese in innovativen neuen Anwendungsfällen einsetzen. Wenn man sich mit dem Gehirn beschäftigt, fühlen sich die meisten Menschen doch sicherer, wenn man nicht etwas komplett Neues ausprobiert. Wir haben also wunderbare Anknüpfungspunkte, die wir aufgreifen können, und trotzdem ein Alleinstellungsmerkmal: so wie wir es tun, setzt kein anderer EEG und Neurofeedback ein. Sowohl bei der Auswertung von Daten als auch beim Training selbst nutzen wir alle etablierten Möglichkeiten aus und entwickeln zusätzlich selbst noch neue. Das Ganze verpacken wir dann noch verständlich und ansprechend, sodass unsere Kunden und Patienten möglichst viel von unserem Neurofeedback profitieren können. Unser Anspruch ist, für jeden das perfekte Trainings anzubieten, und dafür arbeiten wir so hart wir können.

„Einige unserer Kunden reisen sogar mit dem Flugzeug an“

3.  Was sind die drei Hauptzutaten für Euer Erfolgsrezept?

  • Geile Technologie: Wir können das Gehirn trainieren. Im eigenen Fachbereich (Medizin und Sportwissenschaften) einen solchen Schatz zu „finden“ ist erstmal Glück, wir haben aber mit viel Einsatz und durchgemachten Nächten eine Expertise aufgebaut, die auch international auf Spitzenniveau ist.
  • Das richtige Team: Als langjährige Freunde kennt man sich gegenseitig sehr genau, als Brüder haben wir sogar unser ganzes Leben miteinander verbracht.
  • Die Motivation: diese ist in unserem Gründerteam extrem hoch, aber auch unsere Werkstudenten stehen dem in nichts nach. Wir haben einen schnellen Start hingelegt und werden auch genau so weitermachen. Von Anfang an haben wir versucht, bei brainboost alles richtig zu machen und konsequent aus allen vorher gemachten Fehlern zu lernen. Wir leben den „lean Startup“ Ansatz und legen mit dem Motto „einfach mal machen“ viel Wert auf kurze und schnelle Entscheidungswege, denn done is better than perfect.

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Auf eine direkte Frage gibt es auch eine direkte Antwort: es läuft sehr gut! Die Termine für Neurofeedback-Trainings sind fast schon ausgebucht, wir können uns darüber bereits selbst finanzieren (nach 3 Monaten) und konnten jetzt unser Team mit vier Werkstudenten erweitern. Aber auch kleine Zahlen sind manchmal schön, denn kein einziger unserer Kunden oder Patienten hat das Neurofeedback bisher frühzeitig beendet. Ein freudiger Fakt zum Schluss: Einige unserer Kunden reisen sogar mit dem Flugzeug an.

brainboost neurofeedback


5. Was bedeutet München für Euch?

Wir sind gebürtige Münchner und lieben unsere Stadt! Und dann ist diese Paradies auch noch mit Top-Universitäten und einer wunderbaren Startup-Szene gesegnet. Wenn man die Augen nur ein bisschen aufhält, kann man jeden Abend woanders netzwerken. Ob andere Startups, kleinere Unternehmen oder große Konzerne, alles ist in Reichweite. An sich also der perfekte Standort für Startups, mit einem einzigen Wermutstropfen: München ist teuer. Aber das wussten wir vorher, und außerdem bekommt man dafür auch jede Menge spaßige Freizeit-Möglichkeiten für die (kurzen) Pausen geboten, da wird der Kopf schnell wieder frei. Für uns gilt: nach Berlin gehen kann jeder, wir bleiben hier.

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Die Epic Fail Night schließen wir jetzt einfach mal definitiv aus. Und so lange wir das Unicorn mit einer gewissen Ethik und Moral vereinen können – es geht schließlich doch um Gehirne und Gedanken – haben wir sicher nichts dagegen. Durch unser aufgebautes Wissen und selbsterhobene Daten sind wir bereits Experten auf unserem Gebiet und arbeiten in alle Richtungen drauf los. Es gibt enorm viele Anwendungsmöglichkeiten für unsere Services und wir erhalten auch extrem viel positives Feedback. Bisher ist es noch nie passiert, dass jemand uns und unseren Pitch komplett abgelehnt hat, und das haben wir so manchem bestehenden Unicorn voraus.

7. Helles oder Prosecco?

Prose…sdl#’asjkd … HELLES!

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München
und die Region, das von der Stadt München, der IHK für München und Oberbayern und dem Zusammenschluss 4Entrepreneurship entwickelt wurde. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH). Unterstützt wird die Initiative u.a. vom Freistaat Bayern.