my SCHOKO WORLD: So läuft das Geschäft ein Jahr nach den Löwen
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my SCHOKO WORLD: So läuft das Geschäft ein Jahr nach den Löwen

Vor einem Jahr wagte sich Christian Keller, Gründer von my SCHOKO WORLD, in die Höhle der Löwen, um sich ein Investment zu sichern und seine Firma weiter voranzutreiben. Damals wurde er von den Juroren als der bis dato „beste Gründer“ bezeichnet, den sie in der Sendung je erlebt hatten. Jochen Schweizer machte ihm ein Angebot und es kam zum vermeintlichen Deal. Doch es sollte anders kommen. Wie, das hat uns Christian im Interview verraten.

my SCHOKO WORLD highres

Christian, erzähl uns doch mal ganz kurz: Was ist Dein Background und wie bist Du letztendlich dazu gekommen, my SCHOKO WORLD zu gründen?

2005 startete ich mit einem Puzzleverlag. 2010 folgte ich dem Wunsch meiner achtjährigen Nichte, die mich bat: „Mach doch mal ein Puzzle aus Schokolade“. Aus dem Wunsch entstand das weltweit erste Schoko Memo(ry), welches dann über die großen deutschen und österreichischen Handelsketten verkauft wurde. Die zunehmende Nachfrage, Produkte zu personalisieren, brachte mich auf die Idee, das Konzept weiterzuentwickeln. Die Geburtsstunde von my SCHOKO WORLD.

Du warst letztes Jahr bei „Die Höhle der Löwen“ dabei und wurdest von den Löwen in den höchsten Tönen gelobt. War Dir im Vorhinein klar, dass Du und Deine Idee so gut ankommen würden?

Da ich von unserem Produkt sehr überzeugt war, hatte ich gehofft, dass es bei den Löwen gut ankommt. Aber dass der Zuspruch so groß sein würde, vor allem bei den Kunden, das hat meine Erwartungen deutlich übertroffen.

Zusammenarbeit mit Kodak Alaris

Der Deal mit Jochen Schweizer kam nach der Sendung doch nicht zustande. Woran ist die Zusammenarbeit gescheitert?

Wie so oft bei DHDL konnten wir uns im Nachgang nicht bei Vertragsdetails einigen.

Mit Kodak Alaris hast Du dann aber einen starken Partner für Dich gewinnen können. Wie kam’s dazu und wie sieht Eure Partnerschaft konkret aus?

Gleich am Morgen nach der Ausstrahlung, hat sich Kodak Alaris, einer der größten Fotoservices Europas bei uns gemeldet und starkes Interesse an einer Partnerschaft bekundet. Schnell war klar, dass die Kooperation für beide Seiten eine Win-win-Situation ist. Kodak Alaris, die allein in Deutschland über 15.000 KODAK SofortBild Stationen betreibt, an denen man als Kunde z. B. seine Bilder sofort bestellen kann, bietet dem teilnehmenden Handel unsere individuellen Schokoprodukte an. Seit Oktober kann man unser Produkte jetzt auch in über 1.700 dm-Märkten an den KODAK SofortBild Stationen bestellen.

Gut gerüstet für die Zukunft

Die Höhle der Löwen war sicherlich ein großer Marketingschub für Euch. Wie hat sich das Unternehmen seitdem verändert?

Durch die Ausstrahlung haben wir unseren Bekanntheitsgrad enorm steigern können, und auch danach hatten wir eine großartige Berichterstattung. Die Bild-Zeitung hat zweimal über uns geschrieben, aber auch andere Medien wie Focus, Spiegel, etc. haben darüber berichtet und ich wurde sogar auf der Straße erkannt und angesprochen.

Wie haben sich Eure Zahlen mittlerweile entwickelt?

Seit der Ausstrahlung haben wir unseren Umsatz um ein vielfaches steigern können, unsere Produktpalette erweitert, die Produktionsfläche mehr als verdoppelt, neue Mitarbeiter eingestellt und einen kompletten Relaunch der Webseite auf ein neues Shopsystem auf den Weg gebracht. Dadurch sind wir noch besser für zukünftige Herausforderungen aufgestellt.

Was bedeutet München für Dich? Sowohl privat als auch als Standort, um ein Startup zu gründen.

Als „Münchner Kindl“ stellt sich für mich gar nicht die Frage, woanders zu gründen. Neben den Bergen und der Isar, bietet München eine Vielzahl an gut ausgebildeten Mitarbeitern und eine sehr gute Infrastruktur.

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München
und die Region, das von der Stadt München, der IHK für München und Oberbayern und dem Zusammenschluss 4Entrepreneurship entwickelt wurde. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH). Unterstützt wird die Initiative u.a. vom Freistaat Bayern.