opentabs: Bestell-Startup gescheitert

opentabs: Bestell-Startup gescheitert

Dank dem Münchner Startup opentabs konnten Kunden in Restaurants und Cafés via App ordern und ihre Bestellung dann gleich vor Ort abholen. Nach Informationen von deutsche-startups.de ist die Firma gescheitert und wird nun abgewickelt.

Auf der Munich Startup-Map präsentierte sich opentabs noch selbstbewusst als

„Marktführer im Bereich „Mobile Ordering&Payment“. Mit unserer App können Kunden bei ihrem Lieblingsrestaurant via App (iOS/Android) bestellen, zahlen und können sich die Bestellung dann einfach vor Ort abholen, ohne an der Schlange anzustehen!“

2014 investierte auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF)  in das Unternehmen. Nun ist opentabs offenbar am Ende.

Zwei Gründer mussten opentabs schon früher verlassen

Bereits vor rund einem Jahr die erste Hiobsbotschaft: Zwei der drei Gründer,  Sebastian Heise und Dirk Röder, mussten ihr Unternehmen verlassen. Gegenüber t3n sagte Röder damals:

„Das Geschäft hat sich leider nicht wie erwartet entwickelt und die Investoren haben die Geduld verloren. Federführend hat der High-Tech-Gründerfonds mit den anderen Investoren drastische Sparmaßnahmen gefordert.“

Mit-Gründer Nicolas Plögert war bis zuletzt Geschäftsführer des Unternehmens.  Gegenüber deutsche-startups.de erklärt er zur Liquidierung seiner Firma:

“Ein totes Pferd soll man nicht weiter reiten.“

Seit Oktober dieses Jahres arbeitet Plögert beim Company-Builder „Allianz X“.

Lest auch: Warum wir Scheitern als Chance begreifen sollten.

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Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München
und die Region, das von der Stadt München, der IHK für München und Oberbayern und dem Zusammenschluss 4Entrepreneurship entwickelt wurde. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH). Unterstützt wird die Initiative u.a. vom Freistaat Bayern.