Medienkonzern mit Innovationslust – Nachgefragt bei… Sky PLAY!
© Screenshot, Sky Deutschland

Medienkonzern mit Innovationslust – Nachgefragt bei… Sky PLAY!

Game of Thrones, House of Cards, Bundesliga-Übertragungen. Für all das und vieles mehr ist Sky dem Otto-Normalverbraucher bekannt. Doch auf das reine Fernsehangebot will sich der Medienkonzern aus Unterföhring nicht beschränken. Denn Sky macht jetzt auch in Startups, und zwar mit dem Innovations-Programm PLAY.

Stellt Euch bitte kurz vor!

PLAY ist das neue Open Innovation Programm von Sky Deutschland. Seit Oktober 2016 suchen wir Ideen, die das Entertainment von heute auf ein ganz neues Level heben! Einmal ausgewählt, erhalten die Teilnehmer bei PLAY Unterstützung von unserem vierköpfigen PLAY Team, das Frontend-, Backend-, App-Entwickler und Produkt-Designer stellt. Sowie von einem achtköpfigen Mentoren-Team, bestehend aus erfahrenen und namhaften Gründern und Unternehmern. Darunter Freya Oehle (spottster), Niels Dörje (HolidayInsider, OnPage.org) und Yacine Coco (TalentRocket, Catchys).

„Mit dem jetzigen Mentoren-Team glauben wir annähernd jeder Idee den richtigen Mann beziehungsweise die richtige Frau an die Seite stellen zu können“,

Katja Kraemer, Head of Open Innovation – Start Up Management, Sky Deutschland.

Worauf legt Ihr bei der Zusammenarbeit mit Startups den Fokus?

Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich und hängt maßgeblich vom Entwicklungsstand der Idee und des Teams ab. Ist eine Idee in einem recht frühen Stadium, geht es darum, den Fokus zu definieren, auf dessen Basis ein Prototyp und MVP (Minimum Viable Product) entwickelt werden kann. Andere Teams haben diesen Fokus bereits. Hier rücken andere Themen, wie beispielsweise die Teamfindung in den Vordergrund. PLAY ermöglicht jedem Teilnehmer ein maßgeschneidertes, flexibles Programm und eine Kooperation auf Augenhöhe.

Um erfolgreich zu sein, muss ein Startup…

…neben den kleinen Schritten, die es zu gehen hat, immer das große Ganze, also seine langfristige Vision und Strategie, im Fokus haben. Wer diesen Spagat gut schafft und aufkommende Fragen zu beiden Bereichen beantworten kann, der überzeugt am Ende auch potenzielle Investoren und Mitarbeiter.

Den Nutzer rechtzeitig einbinden

Warum braucht ein gutes Startup überhaupt ein Gründerzentrum oder einen Accelerator im Rücken?

Wir glauben daran, dass sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Organisation unzählige fantastische Ideen zur Zukunft des Entertainments existieren. PLAY bietet diesen Ideen eine wunderbare Plattform und einen zielorientierten Rahmen, um Innovatoren und Gründern die Ressourcen, Kontakte, Unterstützung und das Know-how zu liefern, das sie benötigen.

Was ist der größte Fehler, den ein Startup machen kann?

Dieser eine größte Fehler, der kann sich von Situation zu Situation stark unterscheiden. Ein Startup sollte sich stets professionell auf Verhandlungssituationen vorbereiten und einen klaren Plan haben, wie ihre Ideen strukturiert präsentiert werden können. Ein anderer Stolperstein ist häufig die rechtzeitige Einbindung von Nutzern in die Produktentwicklung, damit getroffene Hypothesen auf Basis der Testergebnisse validiert oder entsprechend angepasst werden können. Bei PLAY bereiten wir alle Teilnehmer auf solche Situationen vor.

Der Trend des Jahres ist…

Da gibt es derzeit einige spannende Entwicklungen. Virtual Reality, Mobile Entertainment oder Edutainment seien beispielhaft für Trends genannt, die uns derzeit beschäftigen.

Spannendes Zusammenspiel aus Tradition und Moderne

Welche Eigenschaften macht die Münchner Startup Szene so besonders?

Die Münchner Startup Szene zeichnet sich durch ein gesundes Geflecht an Initiativen der Bayerischen Staatsregierung, etablierten Unternehmen, Kreativagenturen, Universitäten und einer hohen Anzahl gut ausgebildeter Arbeitnehmer aus. Kaum eine andere Stadt verfügt über dieses spannende Zusammenspiel aus Tradition und Moderne. Das ist kostbarer Nährboden für neue Ideen und Geschäftsmodelle. Diese enge Verzahnung spiegelt sich auch in der Münchner Gründerkonferenz Bits & Pretzels wider.

Darüberhinaus ist der Großraum München ein attraktiver Standort für Startups der Medien- und Entertainmentbranche. Aufgrund der hohen Anzahl an global und lokal erfolgreichen Marken bietet der Startup Standort München großes Potenzial für Menschen mit Gründungsambitionen und für Gründer, die potentielle Investoren für ihr Vorhaben begeistern wollen. Das unterscheidet unseren Standort ein Stück weit von anderen Startup Zentren in Deutschland.

Last but not least: Auf wen gehen Startups zu, wenn sie mit Euch ins Gespräch kommen wollen?

Da gehen sie einfach direkt auf uns, das PLAY Team zu. Wer uns nicht direkt auf einer Veranstaltung persönlich erwischt, findet hier unsere Kontaktdaten.

 

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München
und die Region, das von der Stadt München, der IHK für München und Oberbayern und dem Zusammenschluss 4Entrepreneurship entwickelt wurde. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH). Unterstützt wird die Initiative u.a. vom Freistaat Bayern.