VECTOFLOW gewinnt Preis bei WECONOMY 2015

VECTOFLOW gewinnt Preis bei WECONOMY 2015

Mit einem innovativen Herstellungsverfahren für Strömungssonden hat sich das Münchener Startup VECTOFLOW bei der Gründerinitiative WECONOMY durchgesetzt. Am Wochenende lösten die Gründer den ersten Teil ihres Preises ein: Im intensiven Austausch mit TOP-Managern und Unternehmer-persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft entwickelten sie ihr Geschäftsmodell weiter. Mit dabei waren unter anderem Susanne Klatten, Gesellschafterin und Aufsichtsratsvorsitzende der UnternehmerTUM GmbH, sowie Dr. Guido Rettig, Vorstandsvorsitzender der TÜV NORD AG. Die WECONOMY Auszeichnung nahmen Katharina Kreitz und Florian Wehner aus der Hand von Bosch Aufsichtsratschef Franz Fehrenbach, Vorsitzender des Lenkungskreises der Wissensfabrik, entgegen.

Die Wissensfabrik, eine Plattform von mehr als 120 Unternehmen und Stiftungen, veranstaltet WECONOMY in Kooperation mit der Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt und UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung der TU München. Die Gewinner des Gründerwettbewerbs erhalten über das WECONOMY-Wochenende hinaus ein ganzes Jahr lang tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung oder Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee. Dazu dienen beispielsweise zwei themenspezifische Veranstaltungen bei und mit WECONOMY Partnerunternehmen, die auf die Bedürfnisse der Startups zugeschnitten sind. Ein Coach bereitet die Jungunternehmer intensiv auf diese WECONOMY-Tage vor. So wird WECONOMY zu einer interaktiven Plattform zwischen Startups und etablierten Unternehmen, fördert das gegenseitige Verständnis und legt die Basis für eine mögliche Zusammenarbeit.

„Mit WECONOMY unterstützen die Mitglieder der Wissensfabrik junge Gründer und fördern das Unternehmertum in unseren eigenen Unternehmen. Davon profitieren alle Beteiligten“, erklärt Fehrenbach. „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung und die Unterstützung durch WECONOMY. Der Preis bestärkt uns auf unserem Weg und motiviert uns, unsere Technologie weiterzuentwickeln“, sagt Florian Wehner, einer der drei Gründer von VECTOFLOW. Das Spin-Off der TU München nutzt ein 3-D-Druckverfahren, um Mehrloch-Staudrucksonden herzustellen. Mit einigen Vorteilen: Durch die einteilige Fertigung sind die Sonden, die zum Beispiel im Windkanal von Autoherstellern zum Einsatz kommen, robuster und können leichter gereinigt werden. Dadurch ist auch ein Serieneinsatz möglich. Das Druckverfahren erlaubt zudem eine freiere Wahl von Form und Materialien, sodass die Sonden optimal an ihren jeweiligen Einsatzort angepasst werden können. Auch besonders kleine Sonden mit nur einem Millimeter Durchmesser kann VECTOFLOW herstellen. Eine eigene Software übernimmt die Auswertung der Strömungsdaten. Die Gründer konnten bereits mehrere Kunden gewinnen. Neben VECTOFLOW wurden in diesem Jahr bei WECONOMY neun weitere Start-ups ausgezeichnet.

Über VECTOFLOW
Die Vectoflow GmbH ist ein junges innovatives Technologieunternehmen aus
München. Es bietet maßgeschneiderte Strömungsmesstechnik die auf dem
Mehrloch-Staudrucksonden Prinzip basiert. Die Kunden bekommen an ihre Wünsche angepasste Produkte und Messsysteme, die flexibel, robust und
einfach anzuwenden sind. Dabei wird auf ein innovatives 3D-Druckverfahren eingesetzt, mit dem feinste Strukturen herstellbar sind.

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München
und die Region, das von der Stadt München, der IHK für München und Oberbayern und dem Zusammenschluss 4Entrepreneurship entwickelt wurde. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH). Unterstützt wird die Initiative u.a. vom Freistaat Bayern.