Angela Merkel: Deutschland muss attraktiver für Startups werden
© Bundesregierung / Guido Bergmann

Angela Merkel: Deutschland muss attraktiver für Startups werden

Bundeskanzlerin Merkel appellierte gestern auf dem zweiten Forschungsgipfel in Berlin an Wirtschaft und Gesellschaft, die Chancen der Digitalisierung stärker als bisher zu nutzen. Insbesondere für Startups, so Merkel, müssten Deutschland und Europa attraktiver werden.

Merkel hob in ihrer Rede die Bedeutung innovativer Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Deutschland hervor:

„Wir zählen zu den weltweit erfolgreichen Exportnationen, weil wir mit forschungs- und entwicklungsintensiven Hightech-Angeboten auf den Weltmärkten überzeugen können. Unseren Wohlstand werden wir uns nur erhalten können, wenn wir diese Innovationskraft weiter behalten.“

Sie versprach „dass wir den Standort Deutschland für Startups attraktiver machen wollen, aber auch müssen“ und betonte bestehende Fördermöglichkeiten wie High-Tech-Gründerfonds, EXIST, INVEST und coparion:

„Wir haben eine Vielzahl an Förderinstrumenten gerade auch für die Gründerszene. Das ist ein großes Thema. Hierzu muss man sagen: Wir haben in letzter Zeit vieles getan, aber wir sind nicht am Ende unserer Bemühungen.“

Europa im Hintertreffen?

Europa habe gegenüber Amerika und Asien „viele strategische Nachteile“. Insbesondere im Mittelstand müsse man „auf breiter Front die Notwendigkeiten der Digitalisierung verankern. Daran wird sich auch ganz wesentlich mit entscheiden, ob wir die Zeichen der Zukunft wirklich ausreichend erkennen.“ Es sei dazu unter anderem notwendig,

„eine positive Einstellung der Menschen zum Big Data Management [zu] erzeugen. Daten sind Rohstoffe; sie dürfen nicht irgendwie per se mit einem negativen Hautgout behaftet werden.“

Der Schutz persönlicher Daten müsse dabei allerdings gewährleistet sein.

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Munich Startup

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