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JobNinja: Im Tinder-Style zum neuen Job

Swipend zum passenden Job: Das durch Tinder & Co erlernte „Swipe“-Prinzip will auch die Job-Vermittlungsplattform JobNinja nutzen, um den mobilen Bewerbungsprozess für seine User möglichst effizient und angenehm zu gestalten. Der Fokus des Münchner Startups, das von Mircea Popa und Laurent Meyer gegründet und seit Mai 2016 von der SCE Gründungsförderung unterstützt wird, liegt auf der Vermittlung von Beschäftigungen im Bereich der geringen und mittleren Qualifikation.  Ab sofort ist die App im App Store und Google Play Store erhältlich.

Digitale Lösungen auf mobilen Endgeräten sind nicht mehr wegzudenken. Gefühlt gibt es für (fast) alle Lebensbereiche eine passende App. Im Bereich Job-Vermittlung will JobNinja aber eine Marktlücke für sich entdeckt haben: Swipend – und damit schnell und effizent – soll der neue Job gefunden werden. Den klassischen Bewerbungsprozess erachten die Münchner als zu zeitaufwendig und demotivierend. Für ihre Zielgruppe – die sogenannten Generation Y – möchten sie den Weg zum neuen Job smarter gestalten. Dafür bringt JobNinja Arbeitgeber und Arbeitnehmer anhand von Anforderungskriterien und persönlicher Qualifikation in einem Matching-Verfahren zusammen – so wie es auch jede Partnervermittlung tut. Klingt simpel, aber ist es das auch?

Tinder für Jobsuchende

Wie funktioniert dieser Machtingprozess? Nachdem die Arbeitssuchenden die JobNinja-App heruntergeladen haben, können sie ihre Kontaktdaten und einen Kurzlebenslauf hochladen und erhalten anschließend personalisierte  Stellenangebote. Nur wenn der Bewerber die benötigten Mindestkriterien der Arbeitgeber erfüllt, werden ihm diese Stellen angeboten. Anschließend können sich die Bewerber per Swipe- oder Wisch-Geste auf die Stellenangebote bewerben. Die Angaben der Bewerber werden digital erfasst und die Arbeitgeber können die jeweiligen Bewerber auf der JobNinja Website mit einer Sortier- und Filterfunktion vergleichen.

Was die Vergleichbarkeit von Bewerbungen sicherlich vereinfacht: Im Gegensatz zu bestehenden Jobbörsen werden bei JobNinja keine hochqualifizierten Jobs, sondern hauptsächlich Anlerntätigkeiten wie beispielsweise Hostess, FahrerIn und KellnerIn vermittelt.

„Unsere Hauptzielgruppe ist die Generation Y, die ohnehin den ganzen Tag mit dem Handy im Internet unterwegs ist. Diese kann sich in der U-Bahn, auf dem Weg zur Uni, in der Kaffeepause oder gemütlich auf der Parkbank für Jobs bewerben. Noch nie war Bewerben so einfach!“

versichert einer der JobNinja-Gründer.

Klingt gut. Man darf gespannt sein, ob sich das Tinder für die Jobsuche durchsetzt und der nächste Arbeitgeber zukünftig nur noch einen Swipe weit entfernt ist.

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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