Im vergangenen Oktober stellte die Camperboys GmbH mit ihrer Campervermietung Off aufgrund wirtschaftlicher Herausforderungen einen Insolvenzantrag. Erklärtes Ziel war es damals, einen neuen Investor zu finden und mit dessen Hilfe das Geschäft fortzuführen.
Dieser Plan ging nicht auf, dennoch gibt es jetzt positive Nachrichten. Vanever, die Campervermietung der Freeventure GmbH, entschied sich für die Übernahme von Teilen des Geschäfts von Off. Damit werden der Hamburger Standort sowie wesentliche Teile des bisherigen Backoffice- und Stationsteams weitergeführt. Unter der neuen Führung von Philipp J. Jacke, Gründer und CEO von Vanever, sollen so sowohl der Teamgeist wie auch die Servicequalität erhalten bleiben.
Philipp J. Jacke, CEO von Vanever, meint:
„Wir bewahren die Essenz dessen, was Off so besonders macht, und bringen die Stärken ab sofort bei Vanever ein. Wir haben die wertvollsten Ressourcen wie das Team, die Technologie und den Standort Hamburg übernommen und sichern camperbegeisterten KundInnen mit gewohnter Kontinuität und Verlässlichkeit auch zukünftig außergewöhnliche Reiseerlebnisse.”
KundInnen können weiterhin wie gewohnt über die Website von Off Campervans und Wohnmobile mieten. Die Buchungen wickelt ab sofort Vanever ab, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Neben dem Standort Hamburg, der von Off übernommen wurde, betreibt Vanever bereits Standorte in München, Salzburg, Münster und Augsburg.
Das Beste von Off und Vanever vereinen
Im Rahmen der Übernahme wurde ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell eingeführt, das gezielt auf die Herausforderungen der Vergangenheit reagiert. Vanever setzt auf eine moderne Partnerflotte und hat keine Fahrzeuge von Off übernommen. Stattdessen stellen spezialisierte Händler und Ausbauer Camper bereit und nehmen diese am Ende der Saison zurück. So kann Vanever sich voll auf das Kerngeschäft der Vermietung konzentrieren.
Als Ergänzung zu diesem Modell arbeitet Vanever weiter mit der Vermietungssoftware von Off, die eine effiziente Verwaltung ermöglicht. Zusammen entsteht so eine flexiblere und nachhaltigere Strategie, die das Unternehmen für die Zukunft rüsten soll. Über die künftige einheitliche Markenpositionierung will Vanever-CEO Philipp J. Jacke im Laufe der nächsten Wochen entscheiden.