Foto: Young Founders Network

Münchner Gründerin bringt Unternehmertum in Deutschlands Schulen

Das Netzwerk Young Founders Network (YFN) startet gemeinsam mit Gründungsmagnet das bundesweite Bildungsprojekt „Startup in School“ zum Auftakt der Gründungswoche 2025.

Mit „Startup in School“ bringen das YFN und der Verein Gründungsmagnet Unternehmertum in deutsche Klassenzimmer. Das bundesweite Bildungsprojekt startet zur offiziellen Gründungswoche 2025 vom 17. bis 23. November. Es soll SchülerInnen praxisnah an wirtschaftliches Denken und die Grundlagen des Gründens heranführen.

In über hundert Schulen bundesweit gestalten ehrenamtliche GründerInnen und UnternehmerInnen eine Doppelstunde rund um Ideenentwicklung sowie Geschäftsmodelle und Elevator Pitch. Ziel ist es, junge Menschen für Unternehmertum zu begeistern und ihnen zu zeigen, dass Gründen eine reale Option neben Studium oder Ausbildung ist.

Saskia Teufel, Gründerin der Initiative und selbst aus der Münchner Startup-Szene, sagt: 

„Wir wollen Unternehmertum dorthin bringen, wo die Neugier beginnt: in die Schulen. Gründung ist kein elitärer Weg, sondern eine unternehmerische Haltung, von der unser Land profitiert: Probleme erkennen, Verantwortung übernehmen und Lösungen schaffen. Genau das möchten wir jungen Menschen zeigen.“

Ein bundesweites Netzwerk mit Münchner Wurzeln

Das Projekt entspringt dem Umfeld des YFN, das seit Jahren junge GründerInnen aus der Region vernetzt. Gemeinsam mit Gründungsmagnet hat das Netzwerk ein bundesweites Team aus rund 100 ehrenamtlichen UnternehmerInnen aufgebaut. Mit dabei sind unter anderem Daniel Schmitt-Haverkamp vom Münchner Startup Everdrop, Darius Göttert (Göttert Ventures), Pheline Huber (Lyfe Ads), Lorenz Kopp (Next Step HR) und Leon Pelikan (Political X Change).

Organisiert wird „Startup in School“ von einem zehnköpfigen Team, das die Umsetzung, Partnerkontakte und Qualitätssicherung koordiniert. Neben den Schulstunden soll auch ein langfristiger Austausch zwischen GründerInnen, LehrerInnen und SchülerInnen entstehen – ein Ansatz, der auch in München umgesetzt wird.

Paul Funke, Organisator des Projekts, wirbt bei Unternehmen, Stiftungen und Bildungseinrichtungen um Unterstützung: 

„Wir freuen uns über Partner, die Unternehmertum als Bildungsauftrag verstehen und gemeinsam mit uns eine neue GründerInnen-Kultur in Deutschland fördern möchten.“

Denn jede Investition in Gründerbildung sei eine Investition in Zukunftsfähigkeit, so Funke.
Das Projekt will langfristig dazu beitragen, wirtschaftliches Denken und gesellschaftliche Verantwortung schon früh zu verankern, um so die nächste Generation von GründerInnen zu inspirieren.

Wer das Projekt unterstützen möchte, findet hier mehr Infos.

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