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IGP fördert Innovationen für Stadt und Land mit 10 Millionen Euro

Das Bundeswirtschaftsministerium ruft erneut zur Teilnahme am IGP auf. Gefördert werden nichttechnische Innovationen, die Wirtschaftskraft und Lebensqualität in Stadt und Land steigern.

Das Bundeswirtschaftsministerium ruft im Rahmen des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) erneut auch Münchner Startups dazu auf, Ideen einzureichen. 10 Millionen Euro stehen für innovative Konzepte zur Verfügung, die zur Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität im städtischen wie ländlichen Raum beitragen. Gemeint sind damit unternehmerische, nichttechnische Innovationen, also neue Geschäftsmodelle, Services oder Organisationsformen, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Impulse setzen.

Gitta Connemann, Parlamentarische Staatsekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, erklärt:

„Unsere Städte und Regionen verändern sich – zum Teil rasant. Viele stehen vor der Frage: Wie steigern wir Lebensqualität und Wirtschaftskraft? Dafür brauchen wir frische Konzepte und mutige Ideen. Neue Wege bei Raumnutzung und -gestaltung, Nahversorgung, Mobilität oder regionalen Dienstleistungen. Ich bin sicher: Kreativer Unternehmergeist macht den entscheidenden Unterschied. Genau hier setzt unser neuer IGP-Förderaufruf an. Er gibt kleinen und mittleren Unternehmen Rückenwind.“

Gesucht sind Ideen, die innovative Lösungen für Stadt und Land präsentieren, etwa Konzepte zur Umnutzung von Immobilien und Flächen, Modelle zur effizienteren Nutzung regionaler Ressourcen oder Projekte aus den Bereichen Smart-City, Smart-Village und Tourismus. Bewerben können sich kleine und mittlere Unternehmen, GründerInnen, Selbständige sowie gemeinwohlorientierte Unternehmen. Auch Forschungseinrichtungen, die mit Unternehmen kooperieren, sind antragsberechtigt.

IGP-Förderaufruf: Bewerbungsschluss im Februar 2026

Die Förderung erfolgt in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren. Zunächst sind interessierte Unternehmen eingeladen, bis zum 5. Februar 2026 einen Teilnahmeantrag einzureichen. Anschließend wählt das Ministerium die vielversprechendsten Konzepte aus, die in den weiteren Runden vertieft und weiterentwickelt werden. Das Förderbudget beträgt rund zehn Millionen Euro.

Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen erweitert das bestehende Fördersystem gezielt um den Bereich nichttechnischer Innovationen. Es spricht vor allem junge, digitalaffine Startups und Unternehmen aus modernen Dienstleistungsbranchen an, die neue Formen von Wirtschaft und Zusammenarbeit erproben.

Ein weiterer Förderaufruf ist bereits geplant: Im zweiten Quartal 2026 soll die nächste Runde starten. Dann liegt der Fokus auf gemeinschaftlich entwickelte Geschäftsmodelle und sogenannte Cross-Innovationen. Gemeint sind damit branchen- und disziplinübergreifende Projekte, die neue Organisationsdesigns, Services oder digitale Anwendungen entwickeln.

Mit dem IGP möchte das Bundeswirtschaftsministerium kreative Unternehmenskulturen stärken und wirtschaftliche wie gesellschaftliche Herausforderungen durch neue Denk- und Geschäftsansätze lösen. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen finden Interessierte auf der zugehörigen Website.


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