Mit dem Start seines 60 Millionen-Euro-Fonds investiert U2V gezielt in wissenschaftsbasierte Deeptech-Startups. Der Fonds richtet sich an GründerInnen, die aus Forschungseinrichtungen und Universitäten heraus skalierbare Unternehmen aufbauen. Im Fokus stehen Künstliche Intelligenz, Novel Computing, Industrialtech einschließlich Dual Use sowie Cleantech. Insgesamt plant U2V bis zu 25 Beteiligungen an Startups in der Pre-Seed- und Seed-Phase.
Ziel des Fonds ist es, die Lücke zwischen Forschung und industrieller Anwendung zu schließen. Forschende GründerInnen sollen frühzeitig Zugang zu Kapital, Industriepartnern und Marktfeedback erhalten. Damit will U2V den Transfer technologischer Innovationen aus Europas Technischen Universitäten beschleunigen und die technologische Souveränität stärken.
Philipp Semmer, Co-Founding Partner bei U2V, betont:
„Europa ist führend in der Wissenschaft, aber zu selten entstehen daraus globale Unternehmen. Mit U2V wollen wir das ändern: Wir helfen WissenschaftlerInnen, UnternehmerInnen zu werden – und verbinden Forschung, Kapital und Industrie, um Europas nächste Generation wegweisender Deeptech-Unternehmen aufzubauen.“
Brücke zwischen Universitäten und Industrie
U2V arbeitet mit führenden europäischen Technischen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen – darunter die Technische Universität München, ETH Zürich, RWTH Aachen, École Polytechnique Paris, die Universitäten Oxford und Cambridge, Imperial College London, DTU Kopenhagen sowie Politecnico di Milano.
Über 500 Industriepartner gehören zum Netzwerk, das jungen Startups direkten Zugang zu Pilotprojekten und ersten Kunden ermöglicht. In Kooperation mit Tech-Transfer-Centern der Universitäten und Innovations-Teams großer Unternehmen unterstützt U2V GründerInnen beim Markteintritt und bei Folgefinanzierungen. So entsteht auch für Münchner Startups mit technischem Hintergrund ein direkter Zugang zu einem europaweiten Netzwerk aus Kapital, Industrie und Forschung.
Johannes Triebs, Co-Founding Partner bei U2V, erklärt:
„Unser Netzwerk gibt GründerInnen etwas, das vielen Deeptech-Startups in der Frühphase fehlt: direkten Zugang zu Kunden und echtes Feedback aus dem Markt. Ob KI-Anwendung, Quantensensorik oder Carbon-Capture-Prozess – wir sorgen dafür, dass aus Technologie echte Traktion wird.“
Das Gründungsteam – Philipp Semmer, Michael Schmitt und Johannes Triebs – bringt Erfahrung aus über 50 finanzierten Startups und mehr als zehn erfolgreichen Exits ein. Frühere Portfolios umfassen Unternehmen wie Quantum Diamonds (Quantensensorik), Greenlyte (Carbon Capture), Ncodin (Photonikchips), Certivity (KI-Regulierungsanalyse), Twaice (Batterieanalytik) und LiveEO (Satellitendatenanalyse).
U2V wird von mehreren Investoren unterstützt, darunter der Ankerinvestor Jungheinrich über Uplift Ventures sowie Family Offices, SeriengründerInnen und Führungskräfte aus der Industrie. Ziel ist es, Europas führende Plattform für Deeptech-Spin-offs aufzubauen und universitäre Forschung in marktfähige industrielle Anwendungen zu überführen.