Quelle: Adobe Stock / Alexander

München dominiert Europa: Das „Triple“ im Financial Times Ranking 2026

Was für ein Paukenschlag für unsere Isar-Metropole! Im brandneuen Ranking der „Europe’s Leading Startup Hubs“ von der Financial Times und Statista hat München seine Vormachtstellung nicht nur verteidigt, sondern eindrucksvoll ausgebaut. Mit der UnternehmerTUM an der Spitze, der Start2 Group auf Platz 2 und Baystartup auf Platz 3 beweist München: Wer in Europa erfolgreich gründen will, kommt an unserem Ökosystem nicht vorbei.

Die „Glorreichen Drei“ an der Spitze

Allen voran steht erneut die UnternehmerTUM. Zum dritten Mal in Folge sichert sich das Innovationszentrum den ersten Platz im aktuellen Ranking der Financial Times „Europe’s Leading Startup Hubs 2026“. Es ist die Bestätigung für ein Konzept, das Spitzenforschung direkt in die Wirtschaft übersetzt. Die UnternehmerTUM wurde 2002 gegründet, hat bereits mehr als 1.000 Unternehmen begleitet und zählt damit zu den etabliertesten Gründungsplattformen Europas. Jährlich entstehen dort über 50 neue Startups.

Das Erfolgsmodell: Spitzenforschung trifft Unternehmertum. Mit starken Industriepartnern – von Airbus bis BMW – sowie einer engen Verzahnung mit der TU München gilt UnternehmerTUM als Blaupause für technologiegetriebene Gründungsförderung.

Einen deutlichen Sprung nach vorne macht die Start2 Group, die sich Platz 2 sichert. Besonders stark schneidet die Organisation in den Kategorien „Network“ und „Track Record“ ab.

Mit Aktivitäten in 18 Ländern steht sie exemplarisch für die internationale Perspektive des Münchner Ökosystems. Sie unterstützt Startups beim Eintritt in globale Märkte – etwa in die USA oder nach Asien – und stärkt damit die Skalierungsfähigkeit junger Technologieunternehmen weit über Deutschland hinaus.

Baystartup: Der heimliche Motor (auch) im MTZ

Hervorzuheben ist die Platzierung von Baystartup. Obwohl die Institution ihren offiziellen Sitz in Nürnberg hat, ist sie aus dem Münchner Ökosystem nicht wegzudenken. Mit ihrem Büro im Münchner Technologiezentrum (MTZ) prägt Baystartup die lokale Szene entscheidend mit.

Baystartup hat es im neuen Ranking in die Spitzengruppe geschafft (Platz 3) und unterstreicht damit seine Rolle als wichtigster Vermittler zwischen GründerInnen und Kapital. Dass ein bayerisches Netzwerk, das die Brücke zwischen München und dem restlichen Freistaat schlägt, international so hoch bewertet wird, zeigt: Die Mischung aus Coaching, den Bayerischen Businessplan Wettbewerben und dem direkten Zugang zum MTZ-Netzwerk ist ein echtes Erfolgsrezept.

Arno Eggers, Director Munich Startup, betont:

„Dass München mit der UnternehmerTUM, der Start2 Group und Baystartup gleich drei Akteure an der europäischen Spitze des FT-Rankings stellt, ist ein klares Signal: Unser Ökosystem hat die höchste Reife in Europa erreicht. Zusammen mit weiteren starken Partnern wie dem Gate Garching, dem WERK1 oder dem SCE bieten wir eine Infrastruktur, die weltweit ihresgleichen sucht und wir bauen den Standort stetig weiter aus. In den nächsten Jahren werden weiter Angebot entstehen, die unsere Position untermauern. Der Neubau des MTZ ist hier nur eines von vielen Beispielen.“

180 Hubs, 25 Länder – München an der Spitze

Für das Ranking analysierten die Financial Times, Statista und das Tech-Medium Sifted insgesamt 180 Startup-Hubs in 25 europäischen Ländern. Voraussetzung für die Aufnahme war unter anderem, dass die Organisationen seit mindestens 2021 aktiv sind, einen physischen Standort in Europa betreiben und mindestens ein Inkubations- oder Accelerator-Programm anbieten.

In die Bewertung flossen neben Experteneinschätzungen von InvestorInnen, GründerInnen und WissenschaftlerInnen auch die Erfolge der Alumni ein. Ehemalige TeilnehmerInnen bewerteten unter anderem Mentoring, Trainingsangebote, Infrastruktur, rechtliche Unterstützung sowie Netzwerk- und Finanzierungsmöglichkeiten.

Ein Ökosystem in Bestform

Neben den drei Spitzenreitern finden sich weitere Münchner Schwergewichte im Ranking: Das Werk1 im Werksviertel behauptet sich erneut als „die sympathischste Startup-Familie“ und punktet besonders bei der Alumni-Zufriedenheit und das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) der Hochschule München zeigt einmal mehr, dass Entrepreneurship-Education hier auf Weltklasseniveau stattfindet.

Was bedeutet das für München?

Die Ergebnisse spiegeln die hohe Dichte an Deeptech-Expertise und Kapitalzugang in der Region wider. Neben den Top-Platzierten festigen auch das Werk1 und das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) Münchens Ruf als führender Standort für technologieorientierte Gründungen. Für die kommenden Jahre ist mit einer weiteren Professionalisierung der Schnittstelle zwischen Forschung und Marktreife zu rechnen. 

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ergänzt:

„Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner für diese Meisterleistung! Dies zeigt: Mit unserer Startup- und Ökosystem-Förderung sind wir auf dem richtigen Weg. Bayern ist bei der Zahl der Neugründungen das erfolgreichste Bundesland – und das ist kein Zufall. Wir unterstützen Startups überall in Bayern mit Coaching, Infrastruktur, Netzwerken und Kapital. Jeder Euro und jede Bemühung, die wir in unsere jungen Unternehmer investieren, ist Gold wert. Denn die Unternehmer von heute sind die Garanten für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft von morgen.“

Quellen

-Bayrisches Wirtschaftsministerium Pressemitteilung-Nr. 64/26 https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/64-2026/

-Financial Times Ranking 26 https://www.ft.com/content/ab05487c-72f9-4c1c-9acf-07768693b105

 

weiterlesen ↓