Volulink und seine Gründer Jade Dyett (li.) und Moritz Hall machten den 1. Platz beim Munich Impact Incubator.
© Michaela Stache, LHM

Volulink: 1. Platz beim Munich Impact Incubator 2026

Beim Munich Impact Incubator hat sich das Münchner Startup Volulink den 1. Platz gesichert. Insgesamt fünf Impact-Startups wurden seit Oktober im Programm des Referats für Arbeit und Wirtschaft gefördert, das ein Impact Funding von bis zu 15.000 Euro vorsieht.

Der Munich Impact Incubator ist ein städtisches Förderprogramm mit klarer Mission: Impact-Startups strukturiert beim Aufbau tragfähiger Geschäftsmodelle zu unterstützen. Anders als klassische Accelerator-Programme verbindet das Format gesellschaftliche Wirkung mit wirtschaftlicher Skalierbarkeit – und setzt damit einen strategischen Schwerpunkt im Münchner Startup-Ökosystem.

Seit Anfang Oktober 2025 durchliefen fünf ausgewählte Teams ein intensives Programm aus Coaching, Workshops und Co-Working im Munich Urban Colab. Zum Abschluss präsentierten sie ihre Geschäftsmodelle vor einer Jury. Auf Basis dieser Entscheidung konnten die Teams ein Impact Funding von bis zu 15.000 Euro erhalten. Eröffnet wurde das Finalevent von Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München.

Volulink überzeugt mit IT-Expertise für gemeinwohlorientierte Organisationen

Als Sieger des diesjährigen Durchgangs ging Volulink hervor. Das Startup bringt IT-Expertise in gemeinwohlorientierte Organisationen und vernetzt gleichzeitig IT-Talente mit engagierten Unternehmen. Ziel ist es, digitale Kompetenzen gezielt dort einzusetzen, wo gesellschaftlicher Mehrwert entsteht.

Auf die Frage, wie sich das Team durch den Incubator weiterentwickelt habe, sagt Moritz Hall von Volulink:

„Das Programm hat uns dabei geholfen, die einzelnen Puzzleteile unseres Startups zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenzuführen. Wir verstehen nun deutlich besser, wie sich unsere gesellschaftliche Wirkung und ein tragfähiges Geschäftsmodell gegenseitig stärken können und werden diesen Weg weiterverfolgen.“

Ein zentrales Element des Programms sei zudem die Community gewesen.

„Unser Highlight war die Vernetzung und der Austausch mit Gleichgesinnten. Allen voran mit den anderen Startups, den ExpertInnen sowie dem tollen Team des Munich Impact Incubators!“

Mit dem 1. Platz unterstreicht Volulink den wachsenden Stellenwert technologiegetriebener Impact-Modelle im Münchner Ökosystem.

Diese fünf Impact-Startups waren im Programm

Neben VoluLink nahmen vier weitere Teams am aktuellen Batch teil:

  • Nexus Politics (2. Platz): Digitale Demokratieplattform für mehr Partizipation, Transparenz und Rechenschaftspflicht – als Antwort auf wachsende politische Unzufriedenheit.
  • Loneliless (3. Platz): B2B-Toolbox zur Prävention, Sensibilisierung und Entstigmatisierung von Einsamkeit bei jungen Menschen.
  • Medifix: Transformiert Medikation von einer manuellen Aufgabe in einen gesicherten, digitalen Prozess.
  • Bloom: Organisiert private Kochabende, um Einsamkeit durch echte Begegnungen mit Fremden zu reduzieren.
Das zweite Batch des Munich Impact Incubators nach der Siegerehrung mit der Jury. © Michaela Stache, LHM

Thematisch deckt der Jahrgang damit zentrale gesellschaftliche Herausforderungen ab – von Digitalisierung im Gesundheitswesen über politische Partizipation bis hin zur Bekämpfung von Einsamkeit.

Fazit und Ausblick

Mit dem Sieg von Volulink und der Förderung von insgesamt fünf Impact-Startups setzt der Munich Impact Incubator ein klares Signal für wirkungsorientiertes Unternehmertum in München. Das Programm zeigt, wie kommunale Förderung, Infrastruktur und Netzwerk gezielt eingesetzt werden können, um gesellschaftliche Innovationen wirtschaftlich tragfähig zu machen – und stärkt damit das Impact-Ökosystem am Standort nachhaltig.

Die nächste Runde des Munich Impact Incubators ist bereits geplant: Ab Oktober 2026 startet der dritte Durchgang des Programms. Eine Bewerbung wird voraussichtlich ab Juni möglich sein. Wir informieren euch, sobald die Bewerbungsfrist startet.

weiterlesen ↓