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Virtuelle Unterhaltung an Bord – 7 Fragen an… Inflight VR!

Ein VR-Unterhaltungsprogramm im Flieger? Das könnte den ein oder anderen Langstreckenflug durchaus kurzweiliger gestalten. Inflight VR haben sich auf dieses Thema spezialisiert und arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir schon bald in 10.000 Metern Höhe in virtuellen Welten wandeln können.

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch und Euer Produkt bitte kurz vor!

Ich bin Nikolas Jaeger, 30 Jahre alt, und habe Management und International Realtions in Wien studiert. Moritz Engler, 28 Jahre alt, hat Strategy & International Management in St. Gallen studiert, wo wir uns auch kennen gelernt haben. Zusammen haben wir Inflight VR im Oktober 2014 gegründet und beschäftigen mittlerweile 9 Angestellte.

Inflight VR versteht sich als der “Virtual Realtiy Solution Provider für die Aviation Industrie”. Wir entwickeln ein durchdachtes Virtual Reality Inflight Entertainment System für den Passagier während Flugreisen. Virtuelle Realität ist dabei einerseits ein ideales Medium, um den Passagier auf neuartige und innovative Art und Weise zu unterhalten. Andererseits stoßen herkömmliche VR Anwendungen schnell an die Grenzen einer optimierten Kabine. Als Beispiel dazu kann man sich vor Augen führen, dass ein Passagier, der sich in der VR Welt aufhält, Gefahr läuft, seinen Sitznachbarn aus Versehen einzuschränken und beispielsweise mit Armbewegungen zu belästigen. Darüberhinaus ist es für Airlines unabdingbar, dass diese jederzeit im Kontakt zu den Passagieren stehen können. Als dritter Aspekt sind viele VR-Anwendungen nicht optimiert, was das Auftreten von “Motion Sickness” hervorrufen kann.

Inflight VR arbeitet in enger Kooperation mit Airbus daran, diese Probleme zu lösen und einen sicheren und problemfreien Konsum von VR im Flugzeug zu ermöglichen.

Inflight VR Produkt
© Inflight VR

2. Aber das gibt’s doch schon längst!

Wer schon mal mit einer Fluggesellschaft geflogen ist, die VR Brillen ausgeteilt hat, bitte bei uns melden 😉 .

3. Was war Eure bisher größte Herausforderung?

Mit einer „high tech“-Idee im konservativen Europa den ersten externen Investor zu finden. Nein, wir machen kein E-Commerce!

Tests für Sommer geplant

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Wir haben prominente Investoren gewinnen können und sind bereits mit circa einer halben Million Euro gefunded. Ebenso haben wir einen guten Deal mit Airbus verhandeln können und werden unser Produkt mit zwei Airlines im Sommer testen. Im Moment schauen wir der Zukunft positiv entgegen, aber bei einem Startup geht es immer auf und ab.

5. Was bedeutet München für Euch?

München ist Heimat. Ich bin in München groß geworden und Inflight VR wurde auch hier gegründet.

Eher Unicorn als Fail

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Wenn man nicht vom Erfolg überzeugt ist, sollte man kein Startup gründen, aber man sollte auch keine Angst vor dem Versagen haben. Um zu gewinnen, muss man etwas riskieren und dazu gehört es nun auch mal, dass man auf die Schnauze fällt. Wir arbeiten hart und sind fest davon überzeugt, dass VR als neue große Technologie-Welle überzeugen wird und somit auch in der Reise-Entertainment-Branche seinen Platz hat. Also eher Unicorn als Fail.

7. Steckerlfisch oder Schweinshaxe?

Schweinshaxe.

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

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