© Holo-Light

Innogy Innovation Hub und MCI steigen bei Holo-Light ein

Innogy Innovation Hub und die Innsbrucker Hochschule MCI steigen beim Augmented-Reality-Startup Holo-Light ein. Über die Höhe des Investments ist nichts bekannt.

Holo-Light mit Sitz in Ismaning bei München und in Tirol entwickelt Augmented- und Mixed-Reality-Lösungen für die Wirtschaft. Das 2015 gegründete Unternehmen zählt unter anderem BMW, Festo und BASF zu seinen Kunden. Nun investieren die RWE-Tocher Innogy und die Innsbrucker Hochschule MCI in das Unternehmen. Florian Haspinger (CEO) und Michael Oberlechner (CFO) sagen:

„Holo-Light hat es sich zum Ziel gemacht, den Weg für eine neue Art des Kommunizierens, Lernens und der Interaktion zu ebnen und langfristig einen Nährboden für zukunftsweisende Technologien zu schaffen. Wir sehen uns in dieser Aufgabe durch den Zusammenschluss mit dem Innogy Innovation Hub und dem MCI bestmöglich aufgestellt und freuen uns auf weitere Wachstumschancen.“

Eingabegerät für Hologramme

Holo-Light und das MCI arbeiten bereits seit dem Frühjahr 2017 zusammen. Gemeinsam mit den Technologie & Life Sciences-Departments des MCI entwickelt das Unternehmen den „Holo-Stylus“, ein Eingabegerät in Stiftform für Head-Mounted-Displays. Dieses soll eine präzisere Arbeit mit digitalen Inhalten in 3D ermöglichen. Ab 2019 soll das Gerät serienreif im Handel verfügbar sein.

Über den aktuellen Schritt sagen MCI-Forschungschef Michael Kraxner und Rektor Andreas Altmann :

„Holo-Light hat das MCI als Technologie- und Innovationstreiber ins Boot geholt. Wir nehmen diese Einladung gerne an und werden unseren Beitrag leisten, um spannende Zukunftstechnologien mit hohem Marktpotenzial weiter voranzutreiben.“

Patrick Elftmann vom Innogy Innovation Hub sagt, Mixed Reality ermögliche neue Wege der Kommunikation. Diese biete Chancen, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und Wissenstransfer zu erleichtern:

„So können beispielsweise im Kraftwerksumfeld kritische Informationen wie Schaltsysteme und Maschinendaten in der erweiterten Realität angezeigt werden. Diese Technologie lässt aber noch weitere Assistenzmaßnahmen zu. Die virtuelle Einblendung von Fachleuten, die oft hunderte Kilometer entfernt sein können, kann ein entscheidender Zeitgewinn beispielsweise bei der Wartung von Windkraftanlagen sein.“

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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