Alles, nur kein Standard! — 7 Fragen an Softwarepunks
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Alles, nur kein Standard! — 7 Fragen an Softwarepunks

„Fahr zur Hölle, Standard-Software“ lautet das Motto von Manu und Chris, den Gründern von Softwarepunks. Wie sie den Software-Markt revolutionieren wollen und was sie an Standard-Software so stört, haben sie uns in unseren 7 Fragen verraten.

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch und Euer Unternehmen bitte kurz vor!

Wir sind Manu (38, Diplom-Wirtschaftsinformatiker) und Chris (47, Diplom-Informatiker), die Gründer der Softwarepunks. Gemeinsam haben wir über 35 Jahre Erfahrung in der Beratung, Entwicklung und Einführung von Software-Lösungen in Unternehmen gesammelt. Wir haben uns 2008 bei einem gemeinsamen Kundenprojekt als IT-Berater kennengelernt und auch sofort angefreundet. Aufgrund unserer schlechten Erfahrungen als Berater mit Standard-Software verfolgen wir ein gemeinsames Ziel: Die Art und Weise wie Business Software für Unternehmen entwickelt und vertrieben wird, muss revolutioniert werden.

Maßgeschneiderte Business-Software mit der Loesungsbox

Daher haben wir die vergangenen Jahre die Loesungsbox entwickelt. Mit unserem einzigartigen Konzept ist es möglich, maßgeschneiderte Business-Software ohne Entwicklungskosten für den Kunden bereitzustellen. Unser Kernfokus liegt aktuell auf Vertriebs-, Kommunikations- sowie Stammdatenprozessen. Besonders angreifen wollen wir zu Beginn bei Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern.

2. Aber das gibt’s doch schon längst!

Wer nach einer passenden Business-Software sucht, stößt auf einen Markt mit Hunderten gleichartigen Anbietern standardisierter Software-Produkte. Alles Einheitsbrei, denn diese unterscheiden sich im Wesentlichen nur in den angebotenen Funktionen, Installationsarten sowie Lizenz- und Supportmodellen. Unternehmen müssen sich einer Standard Software anpassen:

– Die Standard-Software steht immer im Mittelpunkt und nicht die eigenen Bedürfnisse
– Die meisten Funktionen werden nicht genutzt und sind wertlos, müssen dennoch teuer bezahlt werden und verkomplizieren die Maskenoberflächen und damit die tägliche Arbeit immens
– Anforderungen, die nicht im Funktionsumfang der Standard-Software stecken, werden niemals oder nur mit hohen Kosten umgesetzt

Kein Investitionsrisiko für den Kunden

Die Loesungsbox bietet hingegen ein Konzept, das den Kunden in den Mittelpunkt stellt:

– Die wichtigsten Funktionen werden optimal auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt
– Keine Entwicklungskosten für den Kunden und damit kein Investitionsrisiko
– Minimale Komplexität, denn die Software beinhaltet nur die Felder, Funktionen und Masken, die für ein einfaches und effizientes Arbeiten benötigt werden
– Jederzeit flexibel anpassbar, wenn sich Anforderungen ändern
– Günstige Mietpreise für die Funktionen, die verwendet werden

Fazit: Nein. So wie wir macht es keiner der vielen Software-Anbieter.

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3. Was sind die drei Hauptzutaten für Euer Erfolgsrezept?

– Die Leidenschaft ein veraltetes Konzept abzulösen: „Fahr zur Hölle, Standard-Software“

– Wir als fachlich und menschlich perfekt harmonierendes Gründerteam

– Ein Softwarekonfigurator, um maßgeschneiderte Lösungen auf Knopfdruck zu erstellen

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Wir haben Ende 2017 gegründet und sind seitdem ohne groß auf uns aufmerksam zu machen auf dem Markt. Unsere ersten Kunden sind begeistert. Wir sind aktuell noch ohne Investor aufgestellt, wollen also erstmal organisch wachsen und konzentrieren uns darauf, die Loesungsbox noch besser zu machen.

Ob es zum Unicorn reicht, ist egal

5. Was bedeutet München für Euch? 

Manu: Ich lebe seit 12 Jahren in München. Die Isarvorstadt ist meine Heimat geworden. Meine drei Kinder wurden in der Frauenklinik zur Maistraße geboren. Hier fühlen wir uns wohl, hier werden wir bleiben. Das Schlachthofviertel passt zu unserer Marke Softwarepunks nicht nur architektonisch wie die Faust aufs Auge. Ein Handschlag gilt bei uns immer noch mehr als ein notarieller Vertrag.

Chris: Ich lebe mit meiner Familie bei Landshut, das von München die Isar flussabwärts circa 70 Kilometer entfernt liegt. Für meinen beruflichen Werdegang spielte und spielt München noch immer die zentrale Rolle. Ich habe in München Informatik studiert und seitdem viele private und geschäftliche Kontakte geknüpft. München ist als Deutscher Spitzenreiter der Technologiestandorte auch für die Softwarepunks der ideale Standort.

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Wir glauben an unsere Idee, denn unser Ansatz ist disruptiv, nachhaltig und einzigartig. Ob es zum Unicorn mittelfristig reicht, ist uns eigentlich egal. Wir wollen den Unternehmen einfach eine Alternative zur Standard-Software bieten. Komplett versagen werden wir sicherlich nicht.

7. Bayern oder ’60?

Manu: Löwen in den Zoo! Als gebürtiger Regensburger und Bayern-Fan hatte ich im Mai 2017 verdammt viel Spaß im Gästeblock des Relegations-Derby Rückspiels.

 

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München und die Region, das von der Landeshauptstadt München entwickelt wurde. Mitinitiatoren bzw. Kooperationspartner sind die UnternehmerTUM, das Entrepreneurship Center der LMU, das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und die IHK für München und Oberbayern. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH).

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