KI-Bundesverband stellt 9-Punkte-Plan vor

KI-Bundesverband stellt 9-Punkte-Plan vor

Der KI-Bundesverband vertritt die Interessen von mehr als 50 deutschen Unternehmen, die sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen. Der Verein hat nun einen 9-Punkte-Plan veröffentlicht, der die KI-Wirtschaft in Deutschland voranbringen soll.

Zu den Mitgliedern der Interessensvertretung gehören unter anderem die Münchner Unternehmen Konux, E-bot7, Alexander Thamm, Hyve und UnternehmerTUM. Der Verband wurde im März dieses Jahres gegründet.

„Gesellschaft reagiert mit Hype, Hysterie oder Gemeinplätzen“

Zu den Forderungen gehören ein Schulfach Datenkunde ab der 3. Klasse und Open-Data-Pools. Außerdem verlangt der Verein deutlich mehr Geld für die KI-Wirtschaft: So soll ein pan-europäisches Förderprogramm mit einem Budget von mindestens 1 Milliarde Euro pro Jahr aufgelegt werden. Staatliche und europäische Programme sowie private Risikokapitalgeber sollen die Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten um zusätzlich mindestens 5 Milliarden Euro pro Jahr aufstocken. Auch die Zusammenarbeit zwischen Startups und der Industrie soll mit mehr als einer Milliarde Euro im Jahr unterstützt werden.

Auf rechtlicher Ebene sollen zeitlich beschränkte und regelmäßig zu aktualisierende Regulierungen erlassen werden. Der KI-Bundesverband wünscht sich außerdem Initiativen zur Aufklärung über die Verwendung der Nutzerdaten, den positiven Einfluss von KI auf die Gesellschaft, eine differenzierte Analyse der Risiken, sowie das wirtschaftliche Potenzial von KI. Ein eigener deutscher Ethikrat für KI soll die Folgen der technischen Entwicklung auf andere Bereiche abschätzen. Der Verbandsvorsitzende Jörg Bienert sagt:

 „Die Gesellschaft reagiert mit Hype, Hysterie oder Gemeinplätzen. Bislang liegen Deutschland und Europa bei der strategischen und konzertierten Förderung der Technologie hinter den anderen Wirtschaftsräumen zurück. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, dass auch Deutschland die entstehende Dynamik bestmöglich zu nutzen kann.“

„Politik muss die Tür aufhalten“

Dem politischen Beirat des Verbands gehören Thomas Jarzombek (CDU), Jens Zimmermann (SPD), Manuel Höferlin (FDP), Dieter Janecek (Grüne) und Petra Sitte (Die Linke) an. Der Beiratsvorsitzende Marcus Ewald sagt:

„Eine florierende Marktwirtschaft lebt von denen, die neu in den Wettbewerb eintreten. Die deutsche KI-Gründerszene kann ein Teil jener innovativen Kraft werden. Jetzt muss die Politik ihr die Tür aufhalten.“

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München und die Region, das von der Landeshauptstadt München entwickelt wurde. Mitinitiatoren bzw. Kooperationspartner sind die UnternehmerTUM, das Entrepreneurship Center der LMU, das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und die IHK für München und Oberbayern. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH).

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