© Stadt München / Werner Boehm

1,1 Millionen Euro vom Bund für besseren Verkehr in München

Den Aufbau einer Münchner Datenplattform zur Mobilität unterstützt der Bund zukünftig mit 1,1 Millionen. Einen entsprechenden Förderbescheid hat Bundesminister Andreas Scheuer der bayerischen Landeshauptstadt in Berlin überreicht. Insgesamt erhielten 33 Kommunen 60 Förderbescheide vom Verkehrsministerium, um mit den erhaltenen Geldern Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme anzugehen.

Durch das Programm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017“ der Bundesregierung soll in München   die Plattform „Verbesserung der Verkehrsdatensituation in München für die Planung und Bewertung verkehrsplanerischer und -steuernder Maßnahmen“ gefördert werden. Das Referats für Arbeit und Wirtschaft ist federführend für das Programm verantwortlich. Außerdem beteiligt an dem Projekt sind das Kommunalreferat, das Kreisverwaltungsreferat, das Referat für Gesundheit und Umwelt, das Referat für IT, das Referat für Stadtplanung und Bauordnung sowie die Stadtwerke München. Assoziierte Partner sind die TU München, die Universität der Bundeswehr, die UnternehmerTUM, BMW, Nokia und TÜV Süd.

Mobilität als zentrale Herausforderung Münchens

Ziel des Projektkonsortiums ist es, eine digitale Plattform aufzubauen,  mit deren Hilfe Maßnahmen des Verkehrsmanagements auf ihre Wirkung hinsichtlich der Einhaltung von Immissionsgrenzwerten oder der Mobilität in der Stadt untersucht werden können. Durch eine verbesserte Datenerfassung und die Einbeziehung aller Verkehrsträger sollen durch Simulationen wirksame verkehrsplanerische und -steuernde Maßnahmen für Städte identifiziert werden.

Bürgermeister Josef Schmid meint dazu:

„Mobilität in der wachsenden Stadt ist eine zentrale Herausforderung in München. Wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität in einer Großstadt hängen von leistungsfähigen und intelligenten Verkehrsmodellen ab. Ich freue mich, dass München nun mit Förderung durch die Bundesregierung ein Projekt erhält, das durch Datenanalyse hilft, den Verkehr in der Stadt zu optimieren und die Luftqualität zu verbessern.“

Wichtigste Themen: Radverkehr und Verkehrssicherheit

Wichtigste Anwendungsfälle des Projekts sind die Radverkehrsplanung, vernetzte Verkehrssysteme sowie Verkehrssicherheit und Baustellenmanagement.

Im Mittelpunkt bei der Radverkehrsplanung steht zum Beispiel die Simulation von Radschnellwegen und die Betrachtung von deren Auswirkungen auf den lokalen Verkehr. Im Zusammenhang mit vernetzten Verkehrssystemen sollen die Auswirkungen von Mobilitätsstationen sowie die Einrichtung und Bevorzugung von Carsharing-Parkplätzen auf die Verkehrsmittelwahl und Fahrleistung untersucht werden.

Für das Themenfeld Verkehrssicherheit und Baustellenmanagement sind zum Beispiel vermessungstechnische Straßenbefahrungen mit 3D-Aufnahmen des Straßenraums geplant sowie die Verkehrszeicheninventarisierung in Modellquartieren. Schließlich sollen Schlussfolgerungen für Verkehrssicherheit und Baustellenmanagement und die Möglichkeiten der NOx-Reduzierung gezogen werden.

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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