Keine Querelen mehr ums Fahrtenbuch — 7 Fragen an… HipSquare
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Keine Querelen mehr ums Fahrtenbuch — 7 Fragen an… HipSquare

Immer wieder Ärger ums Fahrtenbuch! Damit soll jetzt Schluss sein! Das Münchner Startup Hipsquare hilft bei der ordnungsgemäßen Aufzeichnung Eurer Fahrten und unterstützt Unternehmen beim Fuhrpark-Management. Dabei bringen die Gründer einiges an Erfahrung mit und setzen vor allem auf Automatisierung. Wir wollten mehr wissen und haben ihnen unsere sieben Fragen gestellt.

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch und Euer Produkt bitte kurz vor! 

Wir sind HipSquare. Wir bieten Apps an, mit denen Unternehmen und Personen Bewegung verstehen können. Klingt abstrakt? Wir haben zwei konkrete Beispiele.

Unser SquareTrip Fahrtenbuch führt für Dich automatisch ein Finanzamt-konformes Fahrtenbuch. Dafür musst Du nicht mehr tun als Dein Smartphone dabeihaben und einmal die Woche Deine Fahrten zu kategorisieren. Bisher kategorisierte Fahrten merken wir uns dann und ordnen diese beim nächsten Mal automatisch zu. Und so einfach sparst Du im Schnitt im Jahr 2.500 EUR Steuern.

SquareTrip Fleet baut darauf auf und bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen ein ganz einfach bedienbares Fuhrpark-Management an: Wie führe ich meine Fahrtenbücher Finanzamt-konform? Wo sind meine Autos gerade? Welchen Fahrer schicke ich am besten zu welchem Kunden? Wodurch entstehen meine Fuhrpark-Kosten? All diese Fragen beantwortet SquareTrip Fleet ‒ und das ohne zusätzliche Hardware, nur mit dem Smartphone.

Wir sind mit dem Fahrtenbuch im Sommer 2017 gelauncht. Wir (Alexander Wöllner, 28; Julian Steinfeld, 34; Felix Christl, 30) haben uns bei der Allianz kennengelernt, wo wir Produkt- und Projektmanagement in der Digitalisierung gemacht und geholfen haben, die Allianz digital aufzustellen. Dadurch sind wir auch auf das Thema Telematics gestoßen und haben uns entschieden: Darauf wollen wir uns ab jetzt fokussieren.

Fokus liegt auf Automatisierung

2. Aber das gibt’s doch schon längst!

Es gibt viele Hardware-basierte Ansätze und auch ein paar Apps, ja. Wir sind aber besser, weil wir

a) nur ein Smartphone brauchen, keine zusätzliche Hardware mit Installations- und Wartungskosten.
b) Apps bauen, die wirklich leicht zu benutzen sind und
c) ganz stark auf Automatisierung setzen: Bei uns brauchst Du zum Beispiel keinen Start- oder Stopp-Knopf zu drücken, um eine Fahrt aufzuzeichnen, das passiert vollautomatisch.

„Wir hören wirklich auf unsere Kunden“

3. Was sind die drei Hauptzutaten für Euer Erfolgsrezept?

  • Wir sind ein eingespieltes Team, das seit Jahren gut zusammenarbeitet, auch bevor wir gegründet haben. Dadurch wussten wir, dass die Zusammenarbeit reibungslos klappt und wir vertrauen uns voll. Außerdem haben wir alle unterschiedliche Hintergründe und konnten am Anfang ohne externe Hilfe alles auf die Beine stellen.
  • Wir hören wirklich auf unsere Kunden. Wir reagieren sofort, wenn es mal ein Problem gibt und optimieren vor allem unser Produkt permanent auf Basis von Kundenfeedback weiter. Wir bringen alle zwei, drei Wochen neue Releases raus, die noch mehr Kundenwünsche erfüllen.
  • Unsere rein Smartphone-basierte Technologie: Jeder hat schon ein Smartphone in der Tasche und hat dadurch alle Sensoren dabei, die wir für unsere Apps brauchen. Wir gliedern uns damit reibungslos in den Alltag unserer Nutzer ein: Sie brauchen keine Hardware bestellen, installieren, aufladen, sie brauchen auf keine Start- und Stopp-Knöpfe drücken.

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Wir haben ein paar hundert zahlende Nutzer für unser Fahrtenbuch und über 10.000, die die kostenlose Version nutzen. Auch für SquareTrip Fleet läuft es super. Wir sind seit einem Monat live und haben schon erste Unternehmen auf der Plattform, die so ihren Fuhrpark optimieren.

Das Streben nach nachhaltigem Wachstum

5. Was bedeutet München für Euch?

München bedeutet für uns vor allem: unser Netzwerk. Wir kennen viele Leute aus verschiedenen Branchen und sind damit nahe an unseren Kunden und Partnern dran. Für Alex war München schon immer Heimat und Julian und Felix (beide gebürtige Berliner) fühlen sich mittlerweile auch richtig wohl.

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Wir werden nachhaltig weiterwachsen und daher dauert es zum Unicorn noch ein klein wenig. Wir sind bisher selbst gefunded und haben dadurch ein Geschäftsmodell aufgebaut, das schon jetzt rentabel ist. Das wollen wir auch beim bei unserem weiteren Wachstum so weiterführen. Natürlich können Investoren für den nächsten Schritt interessant sein.

7. Club oder Kneipe?

Kneipe!

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München und die Region, das von der Landeshauptstadt München entwickelt wurde. Mitinitiatoren bzw. Kooperationspartner sind die UnternehmerTUM, das Entrepreneurship Center der LMU, das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und die IHK für München und Oberbayern. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH).

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