Das Management-Team von Tado. Foto: Tado

Amazon steigt bei Tado ein

Tado erhält ein Investment in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. Die Hersteller smarter Thermostate möchten mit dem Geld weitere Angebote entwickeln.

Das Münchner Erfolgsstartup Tado hat in einer internationalen Finanzierungsrunde 50 Millionen US-Dollar — das entspricht etwa 43 Millionen Euro — frisches Kapital eingesammelt. Zu den Investoren gehören Amazon, E.ON, Total Energy Ventures, Energy Innovation Capital, Inven Capital und die Europäische Investment Bank.   Die Gesamtfinanzierung steigt damit auf 102 Millionen US-Dollar, bzw. 89 Millionen Euro. Mit dem neuen Kapital will das 2011 gegründete Unternehmen nach eigenen Angaben seine Marktposition stärken und in die Produktentwicklung investieren.

Die smarten Thermostate der Münchner verbinden Heizungen und Klimaanlagen mit dem Internet. Die App auf dem Smartphone erkennt, ob die Bewohner das Zuhause verlassen oder sich diesem wieder nähern und ob ein Fenster offen ist.  Die Thermostate reagieren entsprechend.  Das System berücksichtigt außerdem Wettervorhersagen und selbstlernende Algorithmen. Insgesamt sollen so bis zu 31 Prozent Heizkosten eingespart werden können.

Tado plant weitere Angebote

Der noch recht übersichtliche Markt für smarte Thermostate soll nach Einschätzung des Unternehmens in den kommenden Jahren jeweils um 54 Prozent wachsen. Tado erwartet bis Ende 2022 einen weltweites Gesamtvolumen von 6,8 Milliarden US-Dollar.  Der Tado-CEO Toon Bouten sagt:

„Wir sind davon überzeugt, dass in naher Zukunft jedes Gebäude intelligent geheizt und gekühlt wird. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Kapital aufzunehmen und dafür zu nutzen, Tado als Nummer Eins in diesem wachsenden Markt zu etablieren.“

Mitgründer und CPO  Christian Deilmann kündigt an, mit dem frischen Kapital weitere Produkte und Services  entwickeln zu wollen. So will das Unternehmen seine Kunden auch bei der Auswahl des richtiges Energietarifs und eines passenden Heizsystems, Reparaturen und jährlichen Wartungen unterstützen

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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