Mit dem Robotaxi zur Arbeit — 7 Fragen an… Dromos
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Mit dem Robotaxi zur Arbeit — 7 Fragen an… Dromos

Dromos will U-Bahn und Co. ablösen und mittels Robotaxis und Flugdrohnen den Pendlerverkehr revolutionieren. Den Spaß an der Mobilität zurück in die Städte bringen, das ist der selbst erteilte Auftrag des Münchner Startups. Alles zu diesem Thema in unseren 7 Fragen.

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch und Euer Startup bitte kurz vor!

Wir — Lars Herold, Antje Völker und Martin Dürr — haben schon vor zwei Jahrzehnten zusammengearbeitet und uns lange gefragt, warum wir zwar über Robotaxis und Flugdrohnen reden, aber niemand ein zukunftsfähiges Konzept für den hochdichten Pendlerverkehr in den Städten weltweit entwickelt.

Dromos Team

Das Dromos-Team. © Dromos

So haben wir Dromos ins Leben gerufen: Dromos entwickelt, baut und betreibt die optimale Lösung für den Stadtverkehr im 21. Jahrhundert: Mit individuellen Fahrzeugen für 1-2 Personen, on-demand rund um die Uhr, autonom, stau-frei und damit schneller als jede U-Bahn wird städtische Mobilität revolutioniert und zu Kosten realisiert, die bei Bau- und Betriebskosten etwa auf der Hälfte von etablierten Transportsystemen liegen.

Außerdem reduziert der Verzicht von Verbrennungsmotoren Emissionen und Lärm; kürzeste Bauzeiten und geringe Infrastrukturmaßnahmen machen Dromos auch für Städteplaner attraktiv. Mit seinen Konsortialpartnern aus der Automobilindustrie und Infrastruktur bringt Dromos den Spaß an der Mobilität zurück in die Städte — sowohl für die Stadtverwaltungen als auch für den Endkunden.

„Keine alten Paradigmen übernehmen“

2. Aber das gibts doch schon längst!

Natürlich gibt es schon seit über 100 Jahren U- und S-Bahnen. Aber das ist das Problem: Da hat sich auch seit Ewigkeiten nichts mehr geändert. Wir bieten schnellen Transport 24/7 on-demand und in Privatsphäre zum Preis von zwei Streifen — das gibt es noch nicht! Und die Städte freut es auch: halbe Bau- und Betriebskosten, halber Flächenverbrauch und die Luftqualität wird durch Elektroantriebe auch verbessert.

3. Was sind die drei Hauptzutaten für Euer Erfolgsrezept?

a. Erfahrung und Wissen, was städtische Mobilität wirklich benötigt
b. Alles neu erdenken — keine alten Paradigmen übernehmen
c. Modernste Technologie von den besten Anbietern integrieren

 Nachfrage besteht weltweit

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft? 

Wir planen, unsere erste Pilotanlage 2020 zu eröffnen und wir haben jede Menge Nachfrage von Städten auf der ganzen Welt.

5. Was bedeutet München für Euch?

München bietet Zugang zu vielen Hightech-Unternehmen und einem hervorragenden Talentpool. Des Weiteren ist München ein Kristallisationspunkt für Mobilitätskonzepte der Zukunft und sollte dieser Rolle auch zukünftig gerecht werden.

Dromos hat den Unicorn-Status im Blick

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Unser Markt ist mit 5 Billionen Euro dreimal so groß wie die globale Automobilindustrie und wir erwarten eine durchschnittliche Größe pro Projekt von über einer Milliarde. Angesichts der jetzt schon existierenden Nachfrage weltweit sind wir sehr zuversichtlich, in die Liste der Unicorns zu kommen.

7. Schweinshaxe oder Steckerlfisch?

Steckerlfisch ist ein wenig nachhaltiger!

Ein Artikel von

Munich Startup

Munich Startup ist das offizielle Startup Portal für München und die Region, das von der Landeshauptstadt München entwickelt wurde. Mitinitiatoren bzw. Kooperationspartner sind die UnternehmerTUM, das Entrepreneurship Center der LMU, das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und die IHK für München und Oberbayern. Träger ist die Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrum GmbH (MGH).

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