Das sind die kommenden Unicorns

Deutsche Startups dominieren eine aktuelle Liste der 50 nächsten Unicorn-Startups in Europa. Auch zwei Münchner Unternehmen finden sich unter den Top-50-Unternehmen.

Die Plattform Tech Tour hat das fünfte Jahr in Folge eine Liste der 50 am schnellsten wachsende VC-finanzierten Technologieunternehmen in Europa erstellt. Das Auswahl-Komitee erwartet, dass die Top-50-Startups bald eine Milliardenbewertung erreichen können und damit zu „Unicorns“ werden.

Mit 13 Unternehmen kommen die meisten Vertreter aus Deutschland. Auf dem zweiten Platz im Ländervergleich landet die Schweiz mit neun Unternehmen vor Frankreich mit acht und Großbritannien mit vier Firmen. Auf der Liste der Unicorns in spe finden sich auch zwei Unternehmen aus München: Egym und Konux.

Zusammengestellt wurde die Liste von 21 europäischen Risikokapital- und Wachstumsfondsmanagern. Diese analysierten 300 privat finanzierte Later-Stage-Startups mit einer Bewertung von unter einer Milliarde US-Dollar und wählten die 50 Kandidaten mit der stärksten Wachstumsdynamik und dem größten Einfluss auf ihre jeweilige Branche aus. Im Durchschnitt haben die Top-50 einen geschätzten Unternehmenswert von 456 Millionen Dollar. Insgesamt haben sie bereits über 3,6 Milliarden Dollar Eigenkapital von 428 Investoren eingesammelt.

“Wir haben harte Kriterien wie öffentlich zugängliche Daten zu Bewertung, Umsatzwachstum und Finanzierung als objektive Basis für die Auswahl mit der profunden Marktkenntnis der Mitglieder der Auswahlkommission kombiniert”,

sagt Falk Müller-Veerse, Vorsitzender der Kommission und Partner bei der Investmentbank Bryan Garnier & Co.

„Deutsche VC-Branche ist vergleichsweise überschaubar“

Im Durchschnitt haben die 13 deutschen Unternehmen jeweils über 114 Millionen US-Dollar an Kapital aufgenommen. Der Durchschnitt der Top-50 liegt bei 72 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig haben deutsche VCs nur etwa 13 Prozent der Mittel beigesteuert. Der größte Anteil stammt von internationalen Technologieinvestoren. Falk Müller-Veerse sagt:

“Das ist zweifellos auch der Tatsache geschuldet, dass die deutsche VC-Branche besonders im Growth Segment vergleichsweise überschaubar ist und in keinem Verhältnis steht zur Größe unseres Bruttoinlandprodukts.”

Gut zwei Drittel der Startups auf der Liste haben ein Incubator- oder Accelerator-Programm durchlaufen.

“Das zeigt deutlich, dass europäische Gründer durchaus in der Lage sind, Unternehmen vom Startup bis zum Super-Scaleup der Top-50-Liste zu entwickeln,”

so Müller-Veerse.

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