Munich Startup
Packstation für Lebensmittel: emmasbox am Flughafen München

Packstation für Lebensmittel: emmasbox am Flughafen München

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

13. Oktober 2015

2 Min. Lesezeit

Ein Pilotprojekt am Flughafen München versorgt frisch gelandete Passagiere auf innovative Weise mit Essen: Durch den digitalen Einkaufsservice „emmasbox“ können Flugreisende nach Ankunft frische Lebensmittel in Form von Zutaten für sieben unterschiedliche Menüs an der Gepäckausgabe im Terminal 2 kaufen.

Leberknödelsuppe übers Tablet bestellen

Die Reservierung der Menüs erfolgt online über Tablets, die zwischen den Gepäckbändern für die Reisenden bereit stehen.

Damit lässt sich dann glücklicherweise das vermeiden, was im Video passiert…:

https://www.youtube.com/watch?v=ISnSl0K1Vv8

Der hungrige Reisende kann wählen: Derzeit gibt es sieben verschiedene Menüs zum Selberkochen oder direkt verspeisen. Die frischen Lebensmittel können dann in der gekühlten Station „emmasbox“ am südlichen Abgang von Ebene 4 auf Ebene 3 abgeholt werden.

emmasbox

Wer Hunger hat, hat die Wahl: Aktuell gibt es sieben verschiedene Menüs.

Zur Auswahl steht beispielsweise ein italienisch-inspitiertes Menü mit Pasta, Salat und frischen Tomaten, ein herzhaft-bayerisches Menü mit Leberknödelsuppe und Bratwürsten mit Sauerkraut, oder ein Snack-Paket mit Knabbereien.

Kooperation mit der Innovationsabteilung des Flughafens

Kooperationspartner des Pilotprojekts, das vorerst bis Ende November laufen soll, ist der Lebensmitteleinzelhändler Edeka, der die Boxen auch befüllt. Bezahlt wird das ausgewählte Menü bei der Abholung per EC- oder Kreditkarte. Die Idee zur Station für frische Lebensmittel „emmasbox“ stammt von dem Münchner Startup open ideas GmbH.

emmasbox FlughafenEntwickelt wurde das Projekt dann gemeinsam mit dem Innovationsteam des Münchner Flughafens. Im Laufe der Pilotphase soll das Angebot den Kundenwünschen angepasst und gegebenenfalls optimiert werden.

„emmasbox“ für vebesserte Customer Experience

„Wir wissen aus Befragungen, dass viele
Passagiere ihr Essen am liebsten an der Gepäckausgabe
kaufen würden, wo sie meist ohnehin ein
paar Minuten warten“,
erklärt Jan Moritz Müller
aus dem Bereich Innovationsmanagement. Der einfach zu handhabende Service von emmasbox soll den Reisenden glücklich machen. Und mit einem Passagieraufkommen von rund 40 Millionen Fluggästen hat der Flughafen München mit Sicherheit viele hungrige Reisende, die sich über das Angebot von emmasbox freuen.

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