Thomas Korn, Gründer und CEO von Keyou © Keyou

Keyou und Deutz unterzeichnen gemeinsame Absichtserklärung

Nach der erfolgreichen Prototyp-Phase und der positiven Marktresonanz intensivieren das Münchner Startup Keyou und Deutz ihre Zusammenarbeit. Beide Seiten beabsichtigen, ihre bisherige Entwicklungspartnerschaft auszubauen und eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung, Industrialisierung und Kommerzialisierung von CO2-freien Wasserstoffmotoren für den Off- und On-Roadbereich einzugehen.

Eine entsprechende Absichtserklärung wurde kürzlich von Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, und Thomas Korn, CEO von Keyou, unterzeichnet.

„Wir freuen uns, wenn Deutz als weltweit führender Hersteller innovativer Antriebssysteme zukünftig auch auf Wasserstoffantriebe und damit auf unser spezifisches Entwicklungs-Know-how setzt“,

so Thomas Korn. Er ist von der neuen Generation von Wasserstoffmotoren absolut überzeugt: kosteneffizient und sauber zugleich, ohne Kompromisse bei Reichweite, Alltagstauglichkeit und Verfügbarkeit. Korn meint weiter:

„Viele Flottenbetreiber, Verkehrsbetriebe und Logistikunternehmen haben bereits großes Interesse signalisiert. Auch Off-Road melden sich namhafte Unternehmen bei Keyou, daneben gibt es konkrete Anfragen aus dem Schienensektor ebenso wie aus dem maritimen Segment.“

„Wasserstoff gewinnt zunehmend an Bedeutung“

Bei Deutz sieht man im Wasserstoffantrieb eine attraktive Alternative im zukünftigen Antriebsmix:

„Die Nutzung von alternativen Kraftstoffen wie Wasserstoff gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wir sehen in dieser Antriebslösung eine wertvolle Ergänzung unserer Elektrifizierungs-Strategie und eine wichtige Säule für die emissionsfreie Mobilität der Zukunft“,

so Deutz-CEO Frank Hiller.

Die neue Vereinbarung kann als logische Konsequenz der bisherigen Zusammenarbeit gesehen werden. Während Keyou für Deutz aus einem herkömmlichen Diesel-Verbrennungsmotor einen Antrieb auf Basis modernster Wasserstofftechnologie entwickelt hat, hat Deutz als Entwicklungspartner einen Sechszylinder-Serienmotor sowie sein technisches Know-how bereitgestellt. Immer mit dem Ziel: die spätere Industrialisierung und Kommerzialisierung des Wasserstoffmotors mit Keyou-inside Technik.

Serienreife für 2021/22 angestrebt

„Unsere neue Wasserstoffverbrennungs-Technologie ist nicht nur kosteneffizient, robust und leistungsstark, sondern lässt sich dank ihrer hohen Skalierbarkeit optimal auf die Deutz Motorentechnik anwenden“,

so Alvaro Sousa, CTO des Münchner Startups. Deutz als Hersteller profitiert auch davon, auf bestehende Produktionslinien und vorhandene Infrastrukturen aufsetzen zu können, zumal der Wasserstoffmotor in seinen Grundbestandteilen sehr nah am bisherigen Kerngeschäft und damit sehr nah am Dieselmotor ist.

Der in der Kooperation entstandene 7,8-Liter-Deutz-Wasserstoff-Prototypmotor erfüllt als weltweit erster Verbrennungsmotor die EU-Gesetzesvorgaben für einen Zero-Emission-Verbrennungsmotor. Aktuell sind konkrete Pilotprojekte mit Fahrzeugherstellern sowie Endanwendern in der Planung. Die Vorstellung erster Prototypfahrzeuge ist in der ersten Jahreshälfte 2020 zu erwarten, die Serienreife wird für 2021/22 angestrebt.

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