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Veomo versus das Mobilitätsdilemma

Apps des Öffentlichen Nahverkehrs, dazu Car-, Bike- und bald auch Scootersharing — es gibt viele Möglichkeiten, sich smart und effizient in einem Stadtgebiet wie München zu bewegen. Aber wie behält man den Durchblick bei all diesen Angeboten? Dieser Aufgabe stellt sich das Münchner Startup Veomo. Mit seiner Visualisierungs-Software will es Licht ins Mobilitätsdilemma bringen.

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Wir sind Stefan (27, Softwareentwickler) und Dominik (31, Wirtschaftsingenieur) und seit 2018 entwickeln wir gemeinsam Veomo.

Wir glauben, dass der Übergang zur neuen Mobilität unabdingbar für lebenswerte und nachhaltige Städte ist. Deshalb schaffen wir Bewusstsein für alternative Mobilitätsdienste und vereinfachen den Zugang zu Mobilitätsinformationen.

Veomo informiert in Echtzeit auf großen Monitoren über verfügbare Mobilität und reduziert damit den täglichen Pendelstress, verringert den Bedarf an PKW-Stellplätzen und fördert ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten.

Unsere Visualisierungs-Software der Mobilität 4.0 wird von Unternehmen, Immobilienverwaltern, Smart Cities, Hotels, Messen und Flughäfen lizensiert. Damit bieten sie ihren Mietern, Mitarbeitern und Gästen einen modernen Service und leisten einen positiven Beitrag zur Mobilitätswende.

Aber das gibt’s doch schon längst!

Viele verwechseln uns mit Mobilitäts-Apps. Da allerdings über 80% der Deutschen noch keine Mobilitäts-Apps benutzen, informieren wir unsere Mitmenschen über ihre Mobilitätsmöglichkeiten unabhängig vom Smartphone.

Denn Veomo veranschaulicht Echtzeitinformationen von verfügbaren Mobilitätsdiensten auf großen Monitoren an einem Standort. Mit nur einem Blick können sich unsere Nutzer über ihre Mobilitätsmöglichkeiten informieren und diese miteinander vergleichen, ohne in einer Vielzahl von Smartphone-Apps nach dem besten Angebot suchen zu müssen.

Neben dem ÖPNV werden Informationen von Carsharing, Bikesharing, Scootersharing, Ridehailing und Ridesharing übersichtlich dargestellt. Zudem ermöglichen wir unseren Lizenznehmern die Darstellung von unternehmenseigenen Mobilitätsdiensten, beispielsweise Mitarbeiter-Pendelbusse und Mitfahrgelegenheiten. Darüber hinaus informiert Veomo über die aktuelle Verkehrslage, erhöhtes Verkaufsaufkommen und Fahrzeiten zum Flughafen oder Stadtzentrum.

Was sind die drei Hauptzutaten für Euer Erfolgsrezept?

Wir gehören zu einer Generation junger Städter, die noch nie ein eigenes Fahrzeug besessen hat und wahrscheinlich auch nie besitzen wird. Wir benutzen viele unterschiedliche Mobilitätsdienste, um uns in der Stadt zu bewegen und kennen die Probleme von Vergleichbarkeit, schlechtem Mobilfunkempfang und jeder Menge Apps nur zu gut. Durch unseren Background in der Automobilbranche verstehen wir auf der anderen Seite auch die Befürchtung der Mobilitätsanbieter, die Kundenschnittstelle durch Mobilitätsplattformen zu verlieren. Daher bieten wir eine Lösung an, die sowohl für den Nutzer als auch für den Anbieter von Mobilitätsdiensten von Vorteil ist.

Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Wir haben bereits mehrere Unternehmen in München mit Veomo ausgestattet. Zu unseren Kunden zählen beispielsweise die BMW Group, Messe München, Giesecke + Devrient und diverse Immobilienentwickler. Aufgrund der Nachfrage rollen wir derzeit unseren Service in die sieben größten Städte Deutschlands und Wien aus.

Was bedeutet München für Euch?

München bedeutet für uns Heimat, Chancen und Zukunft. Wir haben beide in München studiert und gearbeitet. Unsere erste Gründungserfahrung sammelten wir am Strascheg Center for Entrepreneurship. Kaum eine andere Stadt setzt sich so stark mit Nachhaltigkeit auseinander und gibt neuen Mobilitätskonzepten eine Chance. Für uns gibt es keinen schöneren und besseren Ort, um ein nachhaltiges Mobilitätsprodukt zu entwickeln und marktfähig zu machen.

Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Wir merken immer mehr, wie neue Mobilitätskonzepte an Interesse und Aufmerksamkeit gewinnen. Unternehmen, Politiker und die Gesellschaft suchen händeringend nach Lösungen für unser Mobilitätsdilemma. Das gibt uns natürlich einen starken Rückenwind für schnelles Wachstum. Auf der anderen Seite wiederum ändert sich die Mobilitätsbranche rasant. Große Automobilkonzerne schließen sich zusammen und bilden Allianzen. Andere Mobilitätsdienste erhalten enormes Risikokapital, rollen ihren Service über Nacht aus und sind daraufhin insolvent.

Bayern oder ’60?

Wir sind immer für die Underdogs. Unter den aktuellen Umständen also für den FC Bayern.

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