Das Team des Enable-Clusters.
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Enable-Cluster: Gemeinsam für eine gesündere Zukunft

Vier Hochschulen, mehrere Forschungseinrichtungen und verschiedenen Unternehmen aus Lebensmittelindustrie und –handel arbeiten gemeinsam an einem Ziel: Möglichkeiten und Strategien zu entwickeln, anhand derer Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen gesünder ernährt werden können. Seit 2015 wird dieser Enable Cluster vom Bundesforschungsministerium (BMBF) gefördert. Mittlerweile befindet sich der Cluster in der zweiten Förderphase, die bis 2021 läuft. Auch Food-Startups können sich hier Unterstützung holen. Wie genau — wir haben nachgefragt.

Stellt Euch bitte kurz vor.

Der Enable-Cluster ist einer von vier Clustern der Ernährungsforschung in Deutschland. Er hat es sich zum Ziel gemacht eine gesunde Ernährung in allen Lebensphasen zu ermöglichen sowie Convenience-Produkte gesünder zu gestalten: Vom digitalen Ernährungsberater, 3D-gedrucktem Essen für Senioren, der ballaststoffangereicherten Leberkäse-Semmel über die Erforschung von Marketing, Stress und Metabotypen bei Säuglingen und Erwachsenen — für jedes Alter ist etwas dabei.

Dazu arbeitet ein großer interdisziplinärer Forschungsverbund mit Vertretern aus Lebensmittelindustrie, Handwerk und Handel zusammen. Unterstützt werden sie dabei von der Enable-Geschäftsstelle. Dort sind wir ein kleines, aber feines Team bestehend aus vier Power-Frauen, die den Cluster organisatorisch und konzeptionell unterstützen.

Startups aus den Bereichen Ernährung und Gesundheit bieten wir die Möglichkeit, über die Enable-Innovationsgutscheine die Expertise unserer Forscher für die Weiterentwicklung ihre Produkte und Ideen zu nutzen.

Brücken schlagen zwischen Forschung und Entwicklung

Konkret bedeutet das, dass das Startup mit einer wissenschaftlichen Einrichtung des Clusters kooperiert und von deren Expertise profitieren kann. Das kann zum Beispiel ein Laborversuch, eine Zielgruppenanalyse oder eine digitale Lösung sein.

Worauf legt Ihr bei der Zusammenarbeit mit Startups den Fokus?

Wir wollen eine Brücke schlagen zwischen Forschung und Entwicklung. Deshalb liegt der Fokus bei uns auf der wissenschaftlichen Unterstützung von Startups durch die Enable-Innovationsgutscheine. Zudem bieten wir regelmäßig Seminare für Startups zu spezifischen Themen aus dem Innovationsbereich, wie zum Beispiel Health-Claims oder Patente an.  

Um erfolgreich zu sein, muss ein Food-Startup…

… einen Riecher für die Trends der Food-Szene haben, sich Zeit lassen bei der Ausarbeitung und beim Prototyping des Produkts, starke Partner an der Hand haben, die Bedürfnisse der Konsument verstehen und darf keine Angst vorm Scheitern haben.

Entwicklung gesunder Produkte im Trend

Was ist der größte Fehler, den ein Food-Startup machen kann?

Ein Produkt auf den Markt zu bringen, das nicht wissenschaftlich fundiert ist und somit keinen Beitrag zu einer gesünderen Ernährung leistet.

Der Trend des Jahres ist…!

… und bleibt: (Back to the roots) – Gesundes und zugleich leckeres Essen.

Welche Eigenschaften macht die Münchner Startup Szene so besonders?

Ihre Diversität in Bezug auf Food-Startups: Viele setzen auf die Entwicklung gesunder Produkte, was uns natürlich besonders gefällt.

Last but not least: Auf wen gehen Startups zu, wenn sie mit Euch ins Gespräch kommen wollen?

Katharina Prummer leitet das Innovationsbüro bei Enable und freut sich auf eine Nachricht von Euch.

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