Speed-Dating bei Space meets Handwerk

Space meets Handwerk — was nach Raumfahrt und Werkstatt klingt, ist ein erfolgreiches Format der Handwerkskammer für München und Oberbayern (HWK München) und der AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen. Ziel der Veranstaltung ist, Hightech-Handwerksbetriebe mit ihren spezialisieren Dienstleistungsspektra gezielt mit Startups aus dem vom AZO geleiteten Gründerzentrum ESA BIC Bavaria zu matchen, die auf der Suche nach genau dieser spezialisierten Unterstützung sind. Mit diesem Konzept ging Space meets Handwerk nun in die zweite Runde.

Nach dem Testlauf im vergangenen Jahr und dem damit verbundenen positiven Feedback lud die HWK München gemeinsam mit dem AZO erneut ausgewählte Handwerksbetriebe und Startups zu einer Runde Speed-Dating in die Handwerkskammer. Speed-Dating mag nach einer Zeit vor Tinder klingen, erwies sich an diesem Abend aber einmal mehr als wirkungsvolles Instrument für einen intensiven und konzentrierten Austausch zwischen allen TeilnehmerInnen.

Space meets Handwerk
Kurze Vorstellungsrunde bevor das Speed-Dating beginnt.

Georg Räß, Innovationsberater der HWK München, über die Intention der HWK München, das Event auf die Beine zu stellen:

„Aus eigener Startup-Erfahrung weiß ich, dass man vor allem bei der Umsetzung von physischen Produkten oder Bauteilen auf gute Fertigungspartner angewiesen ist. Spezialisierte Handwerksbetriebe sind quasi vor Ort und durch ihre individuelle Ausrichtung sehr flexibel. Das kann ausgesprochen hilfreich sein. Jetzt gilt es, beide Seiten zusammenzubringen.“

Der Einladung zu Space meets Handwerk folgten Startups aus dem ESA BIC Bavaria und Hightech-Handwerksbetriebe aus dem Umfeld der HWK München. Letztere wurden nach den Anforderungen der Startups ausgewählt, die das AZO zuvor bereits erfragt hatte. Auf Startup-Seite waren Teratrace, Kiutra, Silentwings und Manaomea vertreten. Die Unternehmen Habich & Martin, Messtec Power Converte, KL Technik, Feinmechanische Werkstätte Thomas Markl und Wearable Solutions stellten die Handwerksbetriebe vor Ort.

Space meets Handwerk
Speed-Dating bei Space meets Handwerk.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller TeilnehmerInnen folgte das Speed-Dating. Jedes Startup und jeder Handwerksbetrieb hatte zehn Minuten Zeit, um sich gegenseitig auszutauschen. Hartwig von Bülow, Abteilungsleiter Innovation, Technik, Umwelt der HWK München, zeigte sich begeistert vom Ablauf des Abends: 

„Sich kennen lernen ist der erste Schritt zur Zusammenarbeit. Beim Speed-Dating der Space meets Handwerk-Veranstaltung wurde es niemanden langweilig — auch der Gong konnte die Gesprächspartner nur mühsam trennen.“

Ob und welche Kooperationen sich aus dem Abend ergeben, wird die HWK München gemeinsam mit dem AZO im Nachgang eruieren. Die Erfahrung aus dem letzten Jahr hat allerdings gezeigt, dass es nicht unbedingt die offensichtlichsten Matchings sein müssen, die über den Abend hinaus erfolgreich zusammenarbeiten.

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