Oliver Kremer und Maximilian Munz (v.l.), die Gründer und Geschäftsführer von C!rcly
Foto: Foodignity Labs

C!rcly: Hautpflege aus Kaffeemehl und Orangenschalen

C!rcly — ausgesprochen: Circly — verwendet Reststoffe aus der Produktion von Kaffee und Fruchtsäften für seine Hautpflegeserie. Die beiden Gründer Oliver Kremer und Maximilian Munz, beide zuvor Unternehmensberater, erzählen im Interview, wie sie zum Thema nachhaltige Kosmetik gekommen sind.

Munich Startup: Wer seid Ihr und was macht Ihr? Stellt Euch bitte kurz vor!

C!rcly: Servus München! Wir (Oliver, 33 Jahre und Max, 31 Jahre) sind die Gründer der Foodignity Labs GmbH, dem Unternehmen hinter der nachhaltigen Hautpflegemarke C!rcly. Mit C!rcly, ja du hast richtig gelesen mit „!“, kombinieren wir die Ideen des Upcycling und hochwertiger Hautpflege miteinander.

In unserem Beruf als Unternehmensberater haben wir erkannt, dass viele Produkte des täglichen Bedarfs noch nicht ganzheitlich nachhaltig sind. So haben beispielsweise viele existierende Hautpflegeprodukte zwar tolle Inhaltsstoffe, sind aber durch eine unnötige Verpackung die nur der Optik dient, nicht wirklich gut für die Umwelt. Auch enthalten viele Produkte noch immer Mikroplastik oder andere Inhaltsstoffe die eigentlich nicht an die Haut sollten.

Munich Startup: Welches Problem löst Euer Startup?

C!rcly: Bei der Herstellung vieler Produkte, wie zum Beispiel Kaffee oder Fruchtsäften entstehen viele Reststoffe, die weggeworfen werden, noch bevor diese ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Unser Startup macht sich zur Aufgabe, diese wertvollen Reststoffe in hochwertigen Hautpflegeprodukten zu verwenden. C!rcly ist die Marke für nachhaltige Hautpflege ohne schlechtes Gewissen und dabei 100 Prozent gut für dich und die Natur.

Munich Startup: Aber das gibt’s doch schon längst!

C!rcly: Natürlich gibt es bereits etablierte Naturkosmetikunternehmen. Aber selbst diese etablierten Firmen schaffen es sowohl in Inhaltsstoffen als auch in der Verpackung nicht ganzheitlich nachhaltig zu sein. C!rcly hat es sich zum Ziel gesetzt hier eine Alternative zu bieten, die sowohl gut für den Menschen als auch gut für die Umwelt ist.

C!rcly will sich als das führende nachhaltige Hautpflege-Startup etablieren

Munich Startup: Gab es bereits einen Punkt, an dem Ihr beinahe gescheitert seid?

C!rcly: Es war für uns zu Anfangs schwierig, die richtigen Parteien zu identifizieren und zusammenzubringen, um unsere Produkte herstellen zu können. Beispielsweise waren nur wenige Hersteller bereit mit uns zusammenzuarbeiten, da diese unsere Rohstoffe nicht ohne Weiteres in ihren Prozess einbinden konnten.

Munich Startup: Wo möchtet Ihr in einem Jahr stehen, wo in fünf Jahren?

C!rcly: In einem Jahr wollen wir unsere ersten Produkte, ein Gesichtsserum aus upgecyceltem Kaffeeöl, Lippenpflegestifte mit Kaffeeöl und Seifen aus Kaffee- und Orangenresten am Markt bekannt gemacht haben. In fünf Jahren wollen wir C!rcly als das führende nachhaltige Hautpflege-Startup etabliert haben. Auch planen wir weitere Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit mit anderen Partnern auf den Weg zu bringen. So zum Beispiel die Forschung und Entwicklung neuer Produkte unter dem Dach der Foodignity Labs.

Munich Startup: Wie schätzt Ihr den Startup-Standort München ein?

C!rcly: München wird als Startup-Standort immer stärker aufgrund der hohen Attraktivität, dem Zugang zu Fachkräften und Investoren. Auch finden wir, dass München als Startup-Standort sich hinter Berlin oder Hamburg nicht verstecken muss. Auch in München gibt es viele Startup-Events, die zu einer guten Vernetzung untereinander beitragen.

Munich Startup: Tee oder Kaffee?

C!rcly: Da ein wichtiger Inhaltsstoff unserer Produkte wiederverwerteter Kaffee ist, ist die Antwort klar.

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