Feedback als Motivationsbooster – So arbeitet Veronika Zwickenpflug von Accurate

In unserer Reihe ‚So arbeitet‘ berichten GründerInnen und MitarbeiterInnen von Münchner Startups über ihre liebsten Tools, Routinen und Arbeitsweisen. Diesmal gibt Veronika Zwickenpflug Einblicke in ihren Arbeitsalltag bei Accurate.

Veronika Zwickenpflug ist beim Münchner Startup Accurate in der Software-Entwicklung tätig. Veronika arbeitet an der Weiterentwicklung der Software Crowd:it. Hierfür entwickelt sie neue Features, gibt Kundensupport und arbeitet in Forschungsprojekten mit, um die Simulationssoftware langfristig innovativ zu halten.

Munich Startup: Wie ist Deine Morgenroutine?

Veronika Zwickenpflug, Entwicklerin bei Accurate: Ich starte in den Tag, indem ich eine halbe bis ganze Stunde den Wecker ignoriere. Mein Wecker ist auf der leisesten Einstellung, wodurch ich in dieser Zeit sanft aufwache (und nicht direkt einen Herzinfarkt am Morgen bekomme). Dann stehe ich auf und mache mich fertig. Anschließend mache mir erstmal einen Kaffee und räume währenddessen die Küche auf. Sobald ich meinen Kaffee in der Hand habe, überlege ich, ob ich etwas essen möchte. Egal wie ich mich entscheide, bleibe ich zum Frühstücken etwa eine halbe Stunde am Tisch sitzen, rede mit anderen, genieße die Stille oder schaue etwas an. Danach mache ich mich auf den Weg ins Büro oder gehe in mein Arbeitszimmer und starte somit völlig entspannt in den Tag.

Munich Startup: Was ist Dein liebstes Arbeitstool?

Veronika Zwickenpflug, Accurate: Als Software-Entwicklerin muss ich ganz klar Intellij Idea von Jetbrains nennen. Für alle Nicht-Entwickler: dabei handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung. Das bedeutet, dieses Tool unterstützt uns dabei Programmcode zu erstellen. Ich habe schon einige unterschiedliche Entwicklungsumgebungen getestet und diese unterstützt unseren Workflow am allerbesten. 

Für Veronika Zwickenpflug unverzichtbar: Trello, Telegram und Spotify

Munich Startup: Welche drei Apps sind unverzichtbar?

Veronika Zwickenpflug, Accurate: Unverzichtbar sind für mich Trello, Telegram und Spotify. Trello verwenden wir in allen Teams, um Aufgaben zu strukturieren, zu verteilen und um einen schnellen Überblick darüber zu gewinnen, wie weit beispielsweise die Arbeiten für das nächste Software-Release sind. Telegram verwenden wir für die schnelle Kommunikation zwischen Teammitglieder, wenn wir – wie jetzt – nicht im selben Raum sitzen. Als letztes habe ich Spotify genannt, da ich oft bei komplizierteren Aufgaben Musik höre, da es meine Konzentration steigert.

Munich Startup: Welches Buch empfiehlst Du?

Veronika Zwickenpflug, Accurate: Auf fachlicher Ebene würde ich „Effective Java“ von Joshua Bloch empfehlen. Es fasst die wichtigsten Bereiche und Best Practices für die Java-Entwicklung zusammen. Ansonsten finde ich Buchempfehlungen immer schwierig, da jeder etwas völlig anderes gerne in seiner Freizeit liest. 

Das Accurate-Team mit Veronika Zwickenpflug rechts außen und Gründerin Angelika Kneidel im Brezenpulli in der Mitte. (Foto: Accurate)

Munich Startup: Was ist Deine liebste Meetingform?

Veronika Zwickenpflug, Accurate: Ich denke man muss die Meetingform sehr darauf ausrichten, was man damit erreichen möchte. Seit Corona und somit dem Home-Office bin ich ein riesen Fan von unseren Standup-Meetings geworden. Wir besprechen jeden Morgen den aktuellen Stand in einer kleinen Runde. Das ermöglicht es uns, sehr schnell zu reagieren und uns gegenseitig sofort bei Problemen zu unterstützen. Auch startet man so den Tag, indem man erstmal seine Kollegen sieht, was in unserem Team immer für gute Laune sorgt. 

Gute Laune am Morgen durch Standup-Meetings

Munich Startup: Was ist Dein größter Stolperstein im Tagesgeschäft?

Veronika Zwickenpflug, Accurate: Als Informatikerin natürlich zu wenig Kaffee und zu viel Sonnenlicht. Scherze beiseite, der größte Stolperstein im Tagesgeschäft sind für mich schlecht gelaunte Mitmenschen. Da sich die schlechten Launen einfach auf die anderen überträgt und somit keiner mehr gut gelaunt und produktiv arbeiten kann. Glücklicherweise kommt das bei uns im Team so gut wie nie vor. 

Munich Startup: Was ist Dein Motivationsbooster im Arbeitsalltag?

Veronika Zwickenpflug, Accurate: Mich motiviert jegliches Feedback von unseren Software-Anwendern. Egal ob es darum geht, wie viel Zeit ihnen ein neues Feature gespart hat, Ideen zu neuen Features oder einfach nur Rückmeldungen, wie man etwas noch besser machen könnte. Es freut mich einfach zu sehen, dass ich etwas schaffe, das für andere einen Mehrwert bietet. 

Munich Startup: Womit beschließt Du Deinen Arbeitstag?

Veronika Zwickenpflug, Accurate: Ich beende meinen Arbeitstag meist damit, dass ich meine Aufgabenliste für heute abhake, für den nächsten Tag schreibe und noch ein letztes Mal meine Emails checke. Anschließend verabschiede ich mich von den anderen im Büro bzw. schreibe eine kleine Nachricht in den Teamchat.