Foto: Flixmobility

Flixtrain startet in Schweden

Die Coronakrise ist noch nicht überstanden, doch Flixmobility geht in die Offensive: Die grünen Züge von Flixtrain fahren schon nächsten Monat auch in Schweden.

Flixtrain, das Bahn-Schwesterunternehmen von Flixbus, startet am 6. Mai in Schweden. Die Münchner befahren damit erstmals Schienen außerhalb Deutschlands. Der Fahrplan umfasst zunächst wöchentlich mehr als 30 Fahrten zwischen Göteborg und Stockholm. Die grünen Züge halten außerdem in Södertälje, Hallsberg, Skövde und Falköping. Den operativen Betrieb übernimmt in Schweden das Unternehmen Hector Rail mit Sitz in Stockholm. Flixtrain kümmert sich um die Netzplanung, Ticketverkäufe, Marketing, Kundenservice und Pricing. Die Waggons stammen von Talbot Services aus Aachen.

In Deutschland bedient Flixtrain rund 25 Ziele auf den Strecken Hamburg – Köln, Berlin – Köln und Berlin – Stuttgart. Nach eigenen Angaben handelt es sich um das erste privatwirtschaftliche Fernzugnetz der Bundesrepublik. Der Betrieb in Deutschland soll spätestens am 24. Juni wieder aufgenommen werden, Tickets sind bereits buchbar.

„Schweden ist für private Zuganbieter einer der attraktivsten und spannendsten Märkte Europas“

„Unser Erfolg zeigt, dass sich Fahrgäste eine grüne, nachhaltige und moderne Reisealternative auf der Schiene wünschen“,

sagt André Schwämmlein, Mitgründer und CEO der Muttergesellschaft Flixmobility.

„Schweden macht beispielhaft vor, wie man Wettbewerb auf der Schiene im Sinne der Fahrgäste ermöglicht und fördert. Die konsequente Trennung von Infrastruktur und Betrieb sowie geringe Trassengebühren und hohe Transparenz bei der Trassenbestellung ermöglichen es dort privaten Anbietern, neue attraktive Angebote ohne unnötige Einstiegshürden zu starten. Schweden ist für private Zuganbieter einer der attraktivsten und spannendsten Märkte Europas.“

Schwämmlein sagt, der Erfolg des Geschäftsmodells seines Unternehmens basiere auf einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit mittelständischen Partnern:

„Wir glauben, dass die Kombination von unserer Traveltech-Expertise und operativer Erfahrung die Grundlage für ein attraktives Angebot ist.“

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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