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HawkAI sammelt 8,4 Millionen Euro ein

Das Münchner Software-Startup HawkAI entwickelt Lösungen zur verbesserten Erkennung und Bearbeitung von Verdachtsfällen der Geldwäsche oder der Terrorismusfinanzierung. Nun konnte das Unternehmen in seiner Series-A-Finanzierungsrunde 8,4 Millionen Euro (10 Millionen Dollar) einsammeln.

Die Software von HawkAI identifiziert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Muster verdächtiger Aktivitäten in Finanztransaktionen und versorgt Anti-Geldwäsche-Experten mit hochrelevanten, umsetzbaren Warnungen. So will es das 2018 gegründete Startup Finanzinstituten ermöglichen, Vorschriften zu deutlich geringeren Kosten einzuhalten. Tobias Schweiger, Mitgründer und CEO von HawkAI erklärt:

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, längst überfällige technologische Fortschritte wie Cloud, KI und Echtzeit-Analysen in diese sensiblen und kostspieligen Prozesse zu bringen. Diese jüngste Investition spricht Bände über die Chance, die wir vor uns haben, und wir sind dankbar für die Unterstützung unserer Investorenpartner, die unsere Mission bestätigen. Unsere bewährte Technologie und die jahrzehntelange Erfahrung des Teams im Finanzdienstleistungsbereich ermöglichen es uns, das Vertrauen unserer Kunden in einem Bereich zu gewinnen, in dem eine solide Basis am meisten zählt.“

Der Pariser Fintech-Spezialisten Blackfin Capital Partners führt die Finanzierungsrunde an. Picus Capital beteiligte sich ebenfalls an dem Investment. Mit dem Kapital wollen die Münchner ihre Marktpräsenz in Europa und den USA ausbauen sowie nach Singapur und in die Vereinigten Arabischen Emirate expandieren.

„Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil von HawkAI“

„Regulierungsbehörden und Finanzinstitute auf der ganzen Welt verstehen, dass das Problem der Finanzkriminalität und der Compliance nicht allein mit veralteter, regelbasierter Software gelöst werden kann“,

sagt Maxime Mandin, Investment Director bei Blackfin Capital Partners.

„In einem zunehmend dynamischen Markt sticht HawkAI als die Lösung der nächsten Generation für die Transaktionsüberwachung hervor, mit starken Referenzen nicht nur im mittleren Markt, sondern auch bei großen, komplexen Implementierungen. Wir bei Blackfin haben das Unternehmen seit seiner Gründung verfolgt und waren immer beeindruckt von der starken Vision und dem tiefgreifenden Payment-Background der Gründer – was ein entscheidender Wettbewerbsvorteil von HawkAI ist.“

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2013 über das Digital Business. Schwerpunkt des studierten Politikwissenschaftlers sind die Verknüpfung von On- und Offline-Kanälen in Marketing und Handel sowie der Wandel am Point of Sales und die Digitalisierung des Einzelhandels. Nun freut er sich auf die Münchner Startup-Szene mit ihren kreativen Köpfen.

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