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Münchner Startups räumen bei Start?Zuschuss! ab

Für das Förderprogramm Start?Zuschuss! können sich technologieorientierte Startups aus ganz Bayern zweimal jährlich bewerben. In der aktuellen Wettbewerbsphase kommen 18 der insgesamt 29 gekürten Startups aus dem Münchner Ökosystem.

Mit dem Förderprogramm Start?Zuschuss! erhalten die Gewinner eine Förderung von bis zu 36.000 Euro für ihre jeweiligen Anlaufkosten. Eine Expertenjury hat die 29 Gewinner des 11. Wettbewerbs aus den 149 Einreichungen ausgewählt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagt:

„Mit diesem Wettbewerb fördern wir mehr Startups in der Anfangsphase als je zuvor. Um neue wirtschaftliche Möglichkeiten konsequent wahrnehmen zu können, brauchen wir vor allem innovative Geschäftsideen, flexibles Agieren und neue Denkweisen, die uns die Gründerinnen und Gründer aus Bayern liefern.“

Zur aktuellen Wettbewerbsrunde sagt der Minister:

„Diese Wettbewerbsrunde zeigt, dass gute Ideen nicht nur in den Städten, sondern überall im Freistaat entstehen. Mit ihren innovativen Lösungen und Geschäftsideen sowie ihrer Gründungsdynamik sichern Startups die künftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Die steigende Nachfrage nach unserem Förderprogramm beweist, dass die Gründung eines Unternehmens in Bayern attraktiv ist.“

Die Münchner Gewinner des Förderprogramms Start?Zuschuss!

Insgesamt 18 der 29 in dieser Runde gekürten Startups stammen aus dem Münchner Ökosystem. Dabei haben zwar die meisten, jedoch nicht alle, ihren Sitz direkt in der Stadt. Die Münchner Preisträger im Einzelnen sind:

  • Certivity entwickelt SaaS-Lösungen für die Automotive-Branche.
  • Charlies Names: Die Dachauer helfen werdenden Eltern dabei, einen Namen für ihr Baby zu finden.
  • Cino: Über dieses Startup ist nicht viel bekannt.
  • Container Grid bietet eine cloud-basierte modulare Prozessmanagement-Software für die Abfallwirtschaft.
  • Conxai Technologies aus Karlsfeld digitalisiert die Bauindustrie.
  • Custom Surgical: Das Medtech-Startup erleichtert mit seinen Lösungen die fernmedizinische Behandlungen, die Ausbildung von ÄrztInnen und die Kommunikation mit der medizinischen Community.
  • Decover unterstützt mit seiner Lösung Einbliq Unternehmen mit Qualitätssicherung und Data Analytics im Video-on-Demand-Bereich.
  • Divizend: Die Wealth Tax FinTech-Plattform hilft Privatinvestoren bei der Rückforderung ausländischer Quellensteuern auf Dividenden.
  • Driotdata: Mit seiner webbasierten Low-Code-Plattform ermöglicht Driotdata die Entwicklung intelligenter digitaler Dienste ohne spezielle Kenntnisse in den Bereichen Software-Engineering und künstliche Intelligenz.
  • Edurino: Das Edtech-Startup führt Kinder spielerisch an digitales Lernen heran.
  • FinEasy: Das Fintech hilft mit seiner App Pigtie Millennials dabei, mit dem Investieren und der Finanzplanung zu starten.
  • Infinisense Technologies: Das Startup bietet 3D-Imaging für die Zahnmedizin an.
  • Ingenovo: Das Startup hat eine Lösung zur Ferndiagnose von Elektromotoren entwickelt.
  • Neurotrim Systems bietet Therapie und Training für Gehirn, Muskeln und Nervensystem.
  • OmicEra Diagnostics aus Planegg ist in der medizinischen Diagnostik aktiv.
  • Rocketlane Medical Ventures: Das Medtech-Startup hält sich noch bedeckt, was seine Lösungen anbelangt.
  • Shop Vibes bietet Marken und Online-Shops eine Plattform zum Austausch von Produktdaten und Bildern.
  • Simercator: Das Startup aus Hohenschäftlarn entwickelt einen B2B-Online-Marktplatz für Simulationsmodelle.

Übrigens: Die Bewerbungsphase für die 12. Runde von Start?Zuschuss! hat bereits begonnen. Wer mehr erfahren will kann sich hier informieren.

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2013 über das Digital Business. Schwerpunkt des studierten Politikwissenschaftlers sind die Verknüpfung von On- und Offline-Kanälen in Marketing und Handel sowie der Wandel am Point of Sales und die Digitalisierung des Einzelhandels. Nun freut er sich auf die Münchner Startup-Szene mit ihren kreativen Köpfen.

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