Munich Startup
Vier Münchner Startups und ihre Robotik-Lösungen

Vier Münchner Startups und ihre Robotik-Lösungen

Credit: Bild: Freepik

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Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

2,1 Milliarden Euro – so hoch fällt die Gesamtbewertung der Münchner Robotik-Startups aus. Grund genug, die Branche in dieser Episode des Munich Startup Podcasts genauer unter die Lupe zu nehmen. Außerdem geht es in dieser Folge um die Initiative for Industrial Innovators.

2. Dezember 2021

3 Min. Lesezeit

Ihr findet die Folge zu Robotik und auch alle anderen Episoden unseres Podcasts auf Spotify, iTunes, Deezer, Google Podcasts, Pocket Casts, Radio Public, Breaker, Overcast, Castbox, Podcast Addict und Anchor.

49 Startups und 2,1 Milliarden Euro Funding

Zugegeben, Robotik-Startups aus München haben wir in diesem Podcast bereits einmal thematisiert. Doch bei 49 Startups, die unsere Insights in diese Branche zählen, gibt es natürlich noch viel mehr zu erzählen, was Ihr ab Minute 2:25 hören könnt. Zum Beispiel, dass die Gesamtbewertung der Branche bei 2,1 Milliarden Euro liegt – wobei mit knapp über 900 Millionen Euro ein sehr großer Teil auf das Unicorn Agile Robots entfällt. Allein in diesem Jahr haben die Münchner Robotik-Startups übrigens über 347 Millionen Euro an Finanzierung einsammeln können.

Und auch der Markt für Roboter ist riesig: Laut der International Federation of Robotics lag im Jahr 2020 der Umsatz mit professionellen Service-Robotern weltweit bei 6,7 Milliarden US-Dollar – das entspricht einem Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden laut dem Verband im letzten Jahr 131.800 Einheiten verkauft, 41 Prozent mehr als im Vorjahr.

Roboter: Modular und Social

In Zukunft sollen das noch viel mehr werden – und dann auch von Münchner Startups wie RobCo (ehemals Kea Robotics bzw. Flexmate) kommen. Das Mitte 2020 gegründet Unternehmen hat einen modularen Roboter entwickelt, der vor allem KMU ansprechen soll. Das Besondere der Lösung: Die Roboter können flexibel aus einem Standardset an Modulen aufgebaut werden. Auf diese Weise können beinahe beliebige Roboteraufbauten realisiert werden, die Plug-and-Play beim Kunden einsatzbereit sind. Mehr erfahrt Ihr ab Minute 3:35.

Auch Navel Robotics (ab Minute 5:25) träumt davon, mit seinen RoboterN die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben. Noch befindet sich der Helfer der Münchner jedoch in der Testphase. Mit dem ersten Social Robot Deutschlands will das Startup besonders im sozialen Umfeld tätig werden und zum Beispiel in Alten- und Pflegheimen unterstützen. Bei der Entwicklung stärkt dem Startup unter anderem das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Rücken.

Software für künstliche Helfer

Neben der Hardware spielt auch die Software eine große Rolle in der Robotik. Das geht manchmal sogar so weit, dass neue Lösungen einzelne Bauteile gänzlich überflüssig machen. Das Startup Visevi Robotics arbeitet genau daran: Mit Hilfe seiner Computer-Vision-Lösung will es Greifarmen beibringen, Gegenstände jeder Art feinfühlig aufzunehmen. Dabei kommt lediglich eine Kamera zum Einsatz, weitere Sensoren entfallen. Alles weitere hört ihr ab Minute 7:35.

Robominds (ab Minute 9:25) wiederum hat sich das Ziel gesetzt, Robotern beizubringen, selbstständig zu sehen, zu verstehen, zu greifen und sich koordinieren zu können. Auf diese Weise soll das „Robobrain“ genannte System gesamte Prozesse automatisch steuern können. Da Robominds unabhängig von Roboter- und Komponentenhersteller und deren Schnittstellen arbeitet, kann jedes Unternehmen die Lösung des Startups in sein Produktions- oder Logistikumfeld integrieren.

Die Initiative for Industrial Innovators

Ab Minute 11:00 werfen wir zudem einen Blick auf die Initiative for Industrial Innovators. Die europäische Initiative hat sich das Ziel gesetzt, die Prototypen-Entwicklung und Early-Stage-Startups zu fördern. Konkret will sie bis 2024 insgesamt 2.000 disruptive Tech Solutions gefördert haben. Wir erklären, wonach genau sie suchen.

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