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Jameda wird von der Docplanner Group übernommen

Jameda wird von der Docplanner Group übernommen

Credit: Foto: StockSnap - Pixabay

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Simon Tischer

Simon Tischer

Die Arzt-Patienten-Plattform Jameda wird Teil der Docplanner Group. Seit 2015 gehörte Jameda zum Münchner Medienkonzern Hubert Burda Media.

7. Dezember 2021

2 Min. Lesezeit

Zum 1. Januar 2022 übernimmt die in Polen gegründete Docplanner Group das Münchner Unternehmen. Die neuen Eigentümer wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren mehr als eine Viertel Milliarde Euro in den deutschen Markt investieren. Das Jameda-Team soll in dem Zeitraum um mindestens 200 neue MitarbeiterInnen wachsen. Alle Angestellten werden übernommen, die aktuelle Geschäftsführung führt das Unternehmen weiterhin eigenständig fort.

Florian Weiß, CEO von Jameda, sagt:

„Docplanner ist der perfekte Partner für Jameda, da wir eine sehr ähnliche Entstehungsgeschichte haben und dieselben Werte teilen. Zudem eint uns dieselbe Vision: Vertrauensvolle Beziehungen zwischen ÄrztInnen und PatientInnen durch innovative digitale Services zu ermöglichen und damit die Gesundheitsversorgung effizienter und zugleich menschlicher zu gestalten. Dieses Ziel war schon immer unser Antrieb und gemeinsam mit Docplanner werden wir es noch schneller und effektiver erreichen.“

„Zukauf von Jameda als einmalige Chance“

Docplanner sei mit der Vision gegründet worden, das Gesundheitswesen menschlicher zu gestalten, sagt Mariusz Gralewski, Gründer und CEO von Docplanner.

„Wir sehen den Zukauf von Jameda als einmalige Chance, in einen der größten europäischen Märkte einzusteigen und die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu prägen. Das Jameda-Team verfügt über große Erfahrung und ist hochmotiviert, seine Präsenz am Markt weiter auszubauen. Wir freuen uns sehr darauf, in den nächsten Jahren mit Jameda zu arbeiten und noch mehr innovative Services für PatientInnen und ÄrztInnen in Deutschland zu entwickeln.“

In der Vergangenheit hat die Docplanner Group bereits sechs Übernahmen durchgeführt, darunter Tuotempo in Italien (2019), Doctoralia in Spanien (2016) und Eniyihekim (jetzt Doktortakvimi) in der Türkei (2014).

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