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Arive bekommt 18 Millionen Euro in Series-A

Erst vor einem halben Jahr konnte der Münchner Express-Lieferdienst Arive seine Seed-Finanzierungsrunde abschließen und 6 Millionen Euro einsammeln. Nun folgt die Series-A in Höhe von 18 Millionen Euro. Die Runde wurde von Balderton Capital zusammen mit den anderen Bestandsinvestoren 468 Capital und La Famiglia angeführt. BurdaPrincipal Investments (BPI) und Global Founders Capital beteiligten sich ebenfalls.

KundInnen können über Arive schnell und einfach hochwertige Konsumgüter bestellen und sich diese innerhalb einer halben Stunde nach Hause liefern lassen. Dabei setzen die Münchner nicht wie andere Express-Lieferdienste auf Lebensmittel. Stattdessen bringt Arive seinen KundInnen Produkte aus Kategorien wie Technik, Schmuck, Kosmetik, Selfcare und Home nach Hause. Zu den Marken, die bereits in der App zu finden sind, gehören namhafte Unternehmen wie Bose, Apple, Lululemon und Lego.

„Etablierte und bekannte Marken sind immer auf der Suche nach neuen und spannenden Wegen, um ihre Kunden zu erreichen. Aber das derzeitige Handelsangebot bietet keine angemessene Umgebung. Keine Marke möchte ihr Premium-Produkt zwischen nächtlichen Snacks und Last-Minute-Einkäufen sehen. Arive ist hier, um eine neue Art des Handels zu schaffen, X-Commerce, wo das Einkaufen für Ihre Lieblingsmarken zu einem erhabenen Moment voller Inspiration und Freude wird“,

erklärt Linus Fries, Co-Founder von Arive. Er gründete das Startup im Sommer 2021 zusammen mit Maximilian Reeker.

Aktiv ist Arive neben München auch in Berlin, Frankfurt und Hamburg. Mit dem frischen Kapital aus der Finanzierungsrunde will das Startup in neue Städte in Deutschland, aber auch international expandieren. Außerdem sollen die App und der Lieferservice weiterentwickelt werden, um das Einkaufserlebnis weiter zu optimieren.

Arive stellt „die Konventionen des E-Commerce in Frage“

„Linus, Max und das gesamte Team von Arive stellen die Konventionen des E-Commerce mit energischer Umsetzung und einem scharfen Gespür für die Prioritäten moderner Marken in Frage. Der Einsatz von leichten Elektrofahrzeugen für die schnelle Abwicklung von Bestellungen hinterlässt einen geringeren Fußabdruck auf unserem Planeten und stellt sicher, dass die Kunden die online gekauften Waren zu Hause in Empfang nehmen können, wodurch kostspielige Lieferausfälle vermieden werden“,

sagt Colin Hanna, Partner bei Balderton.

„Arive schließt eine Lücke im Markt, da Premium-Marken endlich die Möglichkeit haben, ihren KundInnen auch in der Online-Welt ein exklusives und hochwertiges Shopping-Erlebnis zu bieten. Das Konzept ist ein Novum und hat uns absolut überzeugt. Wir freuen uns, die Gründer Linus und Max auf ihrem Weg zu Europas führender Experience-Commerce-Plattform zu unterstützen“,

so Julian von Eckartsberg, Managing Director Europe bei BPI.

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2013 über das Digital Business. Schwerpunkt des studierten Politikwissenschaftlers sind die Verknüpfung von On- und Offline-Kanälen in Marketing und Handel sowie der Wandel am Point of Sales und die Digitalisierung des Einzelhandels. Nun freut er sich auf die Münchner Startup-Szene mit ihren kreativen Köpfen.

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