Die 42watt-Gründer Jörg Überla, Marcus Dietmann und Mario Speck (v.l.)
Foto: 42watt

Cleantech-Startup 42watt sichert sich Millioneninvestment

42watt kann seine Pre-Seed-Runde mit einem einstelligen Millionenbetrag abschließen. Das Münchner Cleantech-Startup unterstützt bei energetischen Sanierungen von Immobilien.

Neben dem Lead-Investor Bonventure beteiligen sich Proptech1, Beate Fastrich und Christoph Behn über den Business-Angels-Club Better Ventures sowie die Business Angels Kristofer Fichtner und Felix Jahn an der Pre-Seed-Runde bei 42watt. Das Geld soll in den Ausbau des Produktportfolios und in verstärkte Marketingaktivitäten investiert werden.

Das in München ansässige Cleantech-Startup wurde Ende 2021 von Jörg Überla, Mario Speck und Marcus Dietmann gegründet. Der Name des Startups leitet sich von seinem Ziel ab, den Energieverbrauch von Immobilien pro Quadratmeter auf unter 42kWh pro Jahr zu senken. Diese Grenze ist nötig, um die Klimaziele für den Gebäudesektor bis 2045 zu erreichen.

„42watt zeigt, wie man Anreize für ImmobilienbesitzerInnen schaffen kann“

Die Plattform des Startups unterstützt ImmobilieneigentümerInnen von der Recherche möglicher Sanierungsmaßnahmen bis zur tatsächlichen Umsetzung. KundInnen erhalten außerdem einen staatlich geförderten individuellen Sanierungsfahrplan sowie eine zusätzliche staatliche Förderung von 5 Prozent auf viele im Fahrplan aufgeführten Sanierungsmaßnahmen.

„Steigende Energiekosten und die Folgen des Klimawandels erhöhen die Dringlichkeit zum Handeln. Wir möchten es daher jedeR EigentümerIn so leicht wie möglich machen, den Kurs in Richtung klimaneutrales Gebäude zu setzen. Insbesondere der Gebäudebereich ist ein wichtiger Hebel, um unsere gesellschaftlichen Klimaziele zu erreichen“,

sagt Gründer und CEO Jörg Überla von 42watt. Tina Dreimann, Gründerin und Geschäftsführerin von Better Ventures ergänzt:

„Mit einer Energiewende bei Privathaushalten können wir große Potenziale im Wohnungsbestand heben und einen wichtigen Beitrag zu den Klimazielen leisten. Der bisherige Prozess ist viel zu langsam, oftmals analog und voller Reibungsverluste. 42watt zeigt mit seiner Lösung beispielhaft, wie man Anreize für ImmobilienbesitzerInnen schaffen kann: Durch einen einfachen, digitalen und vor allem effizienten Prozess.”