News & Podcast
Bleib auf dem Laufenden mit den neuesten Stories, Deep-Dives und Interviews aus dem Münchner Startup-Ökosystem. Von Funding-Deals über Gründer-Portraits bis zu Tech-Trends.

Waldbrände schneller erkennen: Ororatech setzt auf Eutelsat
Das Münchner Startup Ororatech will sein Netz zur satellitengestützten Branderkennung gemeinsam mit Eutelsat ausbauen. Die Vereinbarung umfasst reservierte Kapazitäten für 48 thermische Infrarot-Nutzlasten auf künftigen Satelliten des französischen Unternehmens. Eine Option auf weitere 48 Sensoren könnte den Ausbau auf insgesamt 96 ermöglichen.

Project-S sorgt mit Radar für einen sicheren Orbit
Je mehr Satelliten die Erde umkreisen, desto wichtiger wird die Sicherheit im Orbit. Das Münchner Startup Project-S entwickelt weltraumgestützte Radarsysteme, die auch kleinere Trümmerobjekte besser erfassen und so bei der Kollisionsvermeidung helfen sollen. Gründer und CEO Leonidas Askianakis erklärt im Interview, wie die Technologie funktioniert, welche Rolle München als Raumfahrtstandort spielt und welche nächsten Schritte das Startup plant.

Proxima Fusion plant 140-Millionen-Euro-Fabrik für Supraleiter in Niedersachsen
Das Münchner Fusion-Startup Proxima Fusion will gemeinsam mit dem Land Niedersachsen Europas erste großindustrielle Produktionsstätte für fusionsgeeignetes Hochtemperatur-Supraleiter-Band (HTS-Band) aufbauen.

Bis zu 760 Millionen Euro: The Exploration Company gewinnt ESA-Auftrag
The Exploration Company soll Europas eigenständigen Frachttransport zu Raumstationen voranbringen. Der ESA-Auftrag umfasst 310 Millionen Euro für eine Demonstrationsmission der Raumkapsel Nyx. Zwei weitere Missionen könnten zusätzliche 450 Millionen Euro bringen – diese Optionen müssen noch bestätigt werden.

Wirkung braucht Wachstum: Das SFT-Festival bringt die Impact-Szene zusammen
Das Münchner Gründungsökosystem setzt ein klares Zeichen für zukunftsorientiertes Unternehmertum: Bei der dritten Ausgabe des SFT-Festivals der Initiative Startups for Tomorrow kamen mehr als 500 GründerInnen, InvestorInnen sowie UnternehmensvertreterInnen in München zusammen. Das Ziel der Veranstaltung: Wirtschaftliche Skalierung und gesellschaftliche Wirkung zusammenzubringen.

Vom Schock zur Startup-Idee: Die Geschichte hinter Coby
Mit 29 Jahren erfährt David Cañadas Link, dass eine unheilbare Augenkrankheit seine Sehkraft zunehmend einschränkt. Aus der Suche nach Unterstützung im Alltag entsteht später Coby: ein KI-Plüschtier, das Kinder durch große Gefühle und wiederkehrende Routinen begleiten soll. In Pitch & People spricht der Münchner Gründer über seinen Weg, einen entscheidenden Kurswechsel und die Grenzen künstlicher Nähe.

Fryte Mobility sammelt 3,5 Millionen Euro ein
Das Münchner Startup Fryte Mobility hat eine Seed-Finanzierung über 3,5 Millionen Euro abgeschlossen und damit seine Gesamtfinanzierung auf 5 Millionen Euro erhöht. Was das 2025 gegründete Unternehmen nun mit dem Kapital vorhat und was diese Pläne für den Rest Europas bedeuten könnten, zeigen wir hier.

Die Luft reicht nicht mehr: Quantum Systems geht unter Wasser
Quantum Systems erweitert sein Geschäft auf und unter Wasser: Mit Seavex und Subvex stellt das Unternehmen zwei unbemannte maritime Systeme vor. Sie sollen bis zu zwei Monate auf See beziehungsweise bis zu 6.000 Meter tief operieren – verbunden mit Luft- und Landsystemen über eine gemeinsame Software.

Proxima Fusion gewinnt Deutschen Gründerpreis 2026
Das Münchner Startup Proxima Fusion hat den Deutschen Gründerpreis 2026 in der Kategorie „Startup“ gewonnen. Das 2023 gegründete Deeptech-Unternehmen entwickelt Stellarator-Fusionskraftwerke und hat erst im Juli 411 Millionen Euro frisches Kapital eingesammelt – bei einer Bewertung von 2,4 Milliarden Euro.

Ivyclip: Mit der flexiblen Haarklammer in den Massenmarkt
„Die Höhle der Löwen“ ist immer für eine Überraschung gut, das zeigt auch die neueste Ausgabe des VOX-Dauerbrenners. Heute Abend macht Jury-Neuling Johannes Kliesch der Münchner Ivyclip-Gründerin Leonie Neisinger ein bisher nie dagewesenes Angebot: 150.000 Euro Kapital und der Verzicht auf Firmenanteile, stattdessen eine Rückzahlung des Investments in Höhe von 300.000 Euro. Doch wer ist dieses Startup? Wir stellen es in einem Interview vor.

Google abgesagt, 4 Millionen eingesammelt: Das ist Furo
Das Gründungsteam von Furo schlug Angebote von Google und Apple aus, um in München ein eigenes Startup aufzubauen. Jetzt investieren US-Geldgeber in die Software für Batteriespeicher: 4 Millionen Euro sollen die Weiterentwicklung und Expansion vorantreiben.

Velth: Arbeitsschutz raus aus dem Aktenordner
Gefährdungsbeurteilungen sind für Arbeitgeber Pflicht, trotzdem scheitert ihre Umsetzung in vielen Betrieben am Aufwand. Velth bündelt die Arbeitsschutzdokumentation an einem Ort und erstellt strukturierte Entwürfe für Gefährdungsbeurteilungen und weitere erforderliche Dokumente. Hinter dem Startup stehen fünf GründerInnen, die sich unter anderem über das Münchner Hochschulumfeld kennengelernt haben. Co-Founder Frederik Tress bringt KI-Erfahrung aus der Group IT von BMW mit und studiert Informatik an der LMU München. Im Interview erklärt er, warum Velth bewusst für den Mittelstand entwickelt wird und weshalb bei KI im Arbeitsschutz fachliche Qualität vor Geschwindigkeit geht.