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Flixtrain: Flixbus macht der Bahn Konkurrenz

Flixtrain: Flixbus macht der Bahn Konkurrenz

Credit: Foto: Flix

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Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

8. März 2018

2 Min. Lesezeit

Den Fernbusmarkt hat Flixbus bereits aufgerollt. Unter dem Namen Flixtrain geht das Münchner Unternehmen nun auch auf die Schiene.

Als Flixbus im Sommer des vergangenen Jahres den insolventen Zugbetreiber Locomore übernommen hat, wurden erste Überlegungen des Münchner Unternehmens laut,  eine eigene Zugmarke zu starten.  In zwei Wochen ist es nun so weit: Am 23. März geht der erste Flixtrain auf die Schiene.

Zunächst bedient Flixtrain die Strecke Hamburg – Essen – Düsseldorf – Köln im Linienbetrieb täglich außer mittwochs. Ab Mitte April folgen weitere grüne Züge auf der Linie Stuttgart – Frankfurt – Hannover – Berlin. Insgesamt 28 Ziele in fünf Bundesländern werden dann per Flixtrain angebunden. Tickets sind ab 9,99 € über www.flixtrain.de, per App, in Flixbus-Shops und in kooperierenden Reisebüros erhältlich.

Flixtrain

© Flixmobility

André Schwämmlein, Mitgründer und Geschäftsführer von Flixmobility, wie das Mutterunternehmen mittlerweile heißt, sagt, durch die Zugsparte werde das Angebot für Reisende in Deutschland attraktiver:

„Von Düsseldorf, Essen oder Köln ist man per Flixtrain ohne Umstieg genauso schnell in Hamburg wie mit dem ICE.“

„Fernbus und Schiene ergänzen sich perfekt“

Flixmobility geht den Weg auf die Schiene analog zum erfolgreichen Busgeschäft an: Das Unternehmen betreibt selbst keine Busse, sondern arbeitet mit bestehenden Busunternehmern zusammen. Beim Zugangebot kooperieren die Münchner mit BTE (BahnTouristikExpress) aus Nürnberg. André Schwämmlein:

„Unser Erfolgskonzept ist die Kombination aus Tech-Startup und traditionellem Verkehrsunternehmen. Wie bei Flixbus setzen wir daher auch bei Flixtrain auf die Kooperation mit klassischen Eisenbahnverkehrsunternehmen. So trifft Qualität aus Erfahrung auf Digitalisierung und datengetriebene Innovation.“

Durch Umsteigemöglichkeiten zwischen Bus und Schiene möchte Flixmobility mehr Reiseoptionen schaffen. Das Ziel, so Schwämmlein, sei es, noch mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen:

„Fernbus und Schiene ergänzen sich hier perfekt. Die Vernetzung beider Verkehrsträger ist Teil eines nachhaltigen Konzepts für die Mobilität der Zukunft.“

Seit dem Marktstart 2013 hat Flixbus nach eigenen Angaben bereits mehr als 100 Millionen Menschen befördert. Im Sommer sollen erste Busse des Unternehmens in den USA fahren.

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