Der Weg von einer innovativen Medizintechnik-Idee bis zur Markteinführung ist häufig deutlich komplexer als in anderen Branchen. Neben der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells müssen GründerInnen regulatorische Vorgaben erfüllen, klinische Nachweise erbringen und Fragen rund um Zertifizierung sowie den Schutz geistigen Eigentums klären. Genau hier setzt der 4C Accelerator an, dessen zwölfte Programmrunde jetzt in die Bewerbungsphase startet.
Vier Bausteine für den erfolgreichen Markteintritt
Im Mittelpunkt des Programms steht das sogenannte 4C Business Modelling. Es kombiniert die Bereiche Commercialization, Certification, Clinical Studies und Copyright, um regulatorische Anforderungen frühzeitig in die Unternehmensstrategie einzubinden. Ziel ist es, Medtech-Startups auf Investoren, Zulassungsverfahren und die spätere Kommerzialisierung ihrer Produkte vorzubereiten.
Workshops und sechs Monate Coaching
Das Programm gliedert sich in zwei Phasen. Zunächst absolvieren die ausgewählten Teams 15 interaktive Online-Workshops, die von ExpertInnen aus der Medizintechnik durchgeführt werden. Anschließend folgt ein sechsmonatiges individuelles Coaching mit erfahrenen BeraterInnen des Medical Innovations Incubator.
Dem eigentlichen Programm geht ein mehrstufiges Auswahlverfahren voraus: Nach Bewerbungsschluss bewertet ein Expertengremium die eingereichten Ideen. Zwölf Teams werden zu einem Kick-off nach Tübingen eingeladen, bevor schließlich acht Startups in den Accelerator aufgenommen werden.
Mehr als 620 Bewerbungen seit 2021
Nach Angaben der OrganisatorInnen gingen seit 2021 insgesamt 622 Bewerbungen für den 4C Accelerator ein. In diesem Zeitraum wurden 92 Startups begleitet. Darüber hinaus umfasst das Netzwerk inzwischen 1.278 Mitglieder, während die exklusive 4C Community auf 295 Mitglieder angewachsen ist.






