Das Münchner KI-Startup Aily Labs geht eine Partnerschaft mit Google Cloud ein. Im Rahmen der Zusammenarbeit kommt die Decision-Intelligence-Plattform von Aily auf den Google Cloud Marketplace. Unternehmen können die Lösung dadurch über ihre bestehenden Google-Cloud-Verträge beziehen und die Ausgaben auf vereinbarte Cloud-Verträge anrechnen lassen.
Nach der Bereitstellung lassen sich die KI-Agenten von Aily zudem in die „Agent Gallery“ innerhalb von Gemini Enterprise aufnehmen. Laut Unternehmen entfallen dabei eine erneute Compliance-Prüfung und ein separater Anbieterprozess.
Aily Labs entwickelt eine KI-basierte Decision-Intelligence-Plattform, die Daten aus unterschiedlichen Unternehmenssystemen zusammenführt und daraus Handlungsempfehlungen ableitet. Ein sogenannter „Super Agent“ koordiniert dabei spezialisierte KI-Agenten für Bereiche wie Finanzen, Lieferkette, Fertigung sowie Forschung und Entwicklung. Einen Schwerpunkt legt Aily auf Pharma- und Life-Sciences-Unternehmen.
Aily nutzt Gemini und weitere Google-Dienste
Durch die Partnerschaft erhält Aily Zugriff auf den Technologie-Stack von Google Cloud. Dazu gehören neben Gemini Enterprise auch BigQuery, Gemini-Modelle sowie Funktionen für KI-Agenten. Damit will das Unternehmen fragmentierte Daten verbinden und KI-gestützte Entscheidungen in größerem Umfang ermöglichen.
Bianca Diana Anghelina, CEO und Gründerin von Aily Labs, sagt:
„Die Aufnahme in den Google Cloud Marketplace ist ein wichtiger Meilenstein für Aily Labs im Bereich Vertrieb. Sie bietet unseren Kunden eine schnellere Möglichkeit, Innovationen voranzutreiben und anhand ihrer Daten bessere Entscheidungen zu treffen. Google Cloud stellt mit Gemini Enterprise die Plattform bereit, während Aily eine Decision-Intelligence-Ebene hinzufügt, die Informationen in Maßnahmen umsetzt. Aily bringt fundiertes Fachwissen aus den Bereichen Pharma und Life Sciences ein, um Kunden dabei zu unterstützen, KI in großem Maßstab einzusetzen.“
Aily Labs wurde 2020 gegründet. Pharmaunternehmen setzen die Plattform nach Unternehmensangaben unter anderem in der klinischen Entwicklung, bei Zulassungsanträgen sowie in Fertigung und Lieferketten ein.












