Ab 1. Oktober 2026 beliefert Bella & Bona Büros in Nordrhein-Westfalen aus einer eigenen Küche. Zunächst konzentriert sich das Startup auf Düsseldorf und Köln. Nach München und Berlin ist Nordrhein-Westfalen der dritte Markt des Unternehmens.
Bella & Bona bietet Unternehmen verschiedene Verpflegungslösungen aus einer Hand: Das Angebot reicht vom täglichen Mittagessen über Frühstück und Obst bis zum Catering für Veranstaltungen und der Ausstattung von Büroküchen. Das Startup bereitet die Speisen in eigenen Küchen zu und liefert sie direkt in die Büros. MitarbeiterInnen können ihre Mahlzeiten individuell per App bestellen. Budgets, Abrechnung und Reporting verwalten Kunden über eine zentrale Plattform.
Nach eigenen Angaben hat Bella & Bona bislang mehr als zwei Millionen Mahlzeiten ausgeliefert. Monatlich nutzen mehr als 20.000 MitarbeiterInnen in über 300 Unternehmen das Angebot.
Bella & Bona finanziert Expansion selbst
Den Markteintritt in Nordrhein-Westfalen finanziert Bella & Bona aus dem laufenden Geschäft. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben seit 2024 profitabel. In den kommenden zwölf Monaten will es in NRW 20 neue Arbeitsplätze in Küche, Logistik und Vertrieb schaffen.
Niccolò Lapini, CEO und Mitgründer von Bella & Bona, erklärt die Wahl der Region:
„In Nordrhein-Westfalen sitzen rund 25.000 Unternehmen, die genau in unser Zielprofil passen. So dicht ist das sonst nirgendwo in Deutschland. Wenn so viele Büros so nah beieinander liegen, lohnt sich eine eigene Küche vor Ort. Deshalb fangen wir in Düsseldorf und Köln an.“
Anders als bei einer Expansion, die auf zusätzliches Wagniskapital angewiesen ist, setzt Bella & Bona dabei auf organisches Wachstum. Lapini sagt:
„Wir wachsen aus dem operativen Geschäft heraus, nicht aus der nächsten Finanzierungsrunde. Deshalb können wir in NRW von Tag eins an mit einer eigenen Küche starten.“
Mit der neuen Küche baut Bella & Bona neben seinem Vertriebsgebiet auch die eigene operative Infrastruktur aus. Das Unternehmen übernimmt sowohl die Zubereitung der Mahlzeiten als auch die Logistik selbst.












