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CedarDB: Revolution für die Datenbankwelt

CedarDB: Revolution für die Datenbankwelt

CedarDB

Credit: Foto: CedarDB

CedarDB – Credit: Foto: CedarDB

Saskia Doll

Saskia Doll

CedarDB nutzt neueste Hardware voll aus und bringt 50 Jahre Datenbankforschung aus der TUM in die Praxis. Warum das Startup aus München auf langfristiges Wachstum statt schnellen Exits setzt – und welche Branchen jetzt profitieren können.

2. Juni 2025

3 Min. Lesezeit

Munich Startup: Was macht CedarDB? Welches Problem löst Ihr? 

CedarDB: CedarDB ist ein leistungsstarkes, universelles Datenbanksystem. Es verarbeitet komplexe Abfragen, hochfrequente Transaktionen und alltägliches Reporting mit Leichtigkeit. Entwickelt auf Basis jahrzehntelanger Forschung an der Technischen Universität München, ist CedarDB der ideale technologische Unterbau für datengetriebenen Projekte: Effizient, vielseitig und sofort einsatzbereit.

Munich Startup: Gibt es das nicht schon längst? 

CedarDB: Datenbanksysteme gibt es schon seit vielen Jahrzenten und werden heute in nahezu jedem Unternehmen eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Prozessor- und Speichertechnologien jedoch massiv weiterentwickelt. Wir haben CedarDB daher von Grund auf neu entwickelt, um moderne Hardware voll ausnutzen zu können. CedarDB basiert auf den Erkenntnissen der letzten 50 Jahre im Bereich der Datenbanksysteme und ist für die Datenverarbeitung der Zukunft ausgelegt.

Munich Startup: Was ist Eure Gründungsstory? 

CedarDB: Wir haben uns während unserer Promotion an der Technischen Universität München kennengelernt. Dort haben wir an dem Forschungsprojekt, auf dem CedarDB aufbaut, gearbeitet. Uns wurde bald klar, dass unsere Technologie auch außerhalb der Wissenschaft dringende Probleme lösen kann. Deshalb haben wir nach Abschluss unserer Promotion unser Startup aus der TUM ausgegründet.

CedarDB: Technologie & Unternehmertum

Munich Startup: Was waren bisher Eure größten Herausforderungen? 

CedarDB: In der Forschung haben wir uns auf sehr technische Probleme konzentriert und diese erfolgreich gelöst. Für die Entwicklung eines Produkts und den Aufbau eines Startups sind jedoch viele weitere Aspekte wichtig, nicht nur die Geschwindigkeit oder Effizienz der Technologie. In den letzten Monaten haben wir viel darüber gelernt, wie man auf einer Technologie ein stabiles Produkt und ein wachsendes Unternehmen aufbaut.

Munich Startup: Wo möchtet Ihr in einem Jahr stehen, wo in fünf Jahren? 

CedarDB: Wir wissen, dass CedarDB in bestimmten Branchen unmittelbar zu großen Kostenersparnissen führen und Projekte, die aufgrund veralteter Technologie bisher nicht umsetzbar waren, ermöglichen kann. In einem Jahr möchten wir, dass mehrere Unternehmen einer dieser Branchen, beispielsweise im Fintech-Bereich, CedarDB erfolgreich einsetzen.

Langfristig gesehen können die meisten Unternehmen von einer effizienteren Datenverarbeitung und -analyse profitieren. In fünf Jahren möchten wir anhand der Branchen, auf die wir uns anfangs konzentriert haben, gezeigt haben, dass CedarDB ganz unterschiedliche Unternehmen und Anwendungsfälle nachhaltig verbessern kann.

München: Bester Standort für B2B-Startups

Munich Startup: Wie habt Ihr den Startup-Standort München bisher erlebt? 

CedarDB: Bis jetzt konnten wir viele Angebote des Startup-Standorts München nutzen: Angefangen von der Gründungsberatung direkt an der TUM über den TUM Incubator haben wir schließlich am Xpreneurs-Programm der UnternehmerTUM teilgenommen. In München gibt es außerdem viele interessante VC-Investoren und auch internationale Investoren, vor allem aus den USA, zeigen großes Interesse an der Münchner Startup-Szene. Unserer Meinung nach ist der Startup-Standort München der beste in Deutschland für Startups im B2B-Bereich.

Munich Startup: Schneller Exit oder langer Atem? 

CedarDB: Wir haben bereits sechs Jahre lang an unserem Forschungsprojekt gearbeitet, bevor wir unser Unternehmen gegründet haben. Wir wissen, dass es Zeit braucht, um das Vertrauen von Kunden zu gewinnen und sie davon zu überzeugen, zu einem revolutionären neuen Datenbanksystem zu wechseln. In unserem Markt ist ein langer Atem zwingend notwendig.

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