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Rechenzeit am ersten europäischen Supercomputer zu gewinnen

Rechenzeit am ersten europäischen Supercomputer zu gewinnen

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

6. Februar 2025

2 Min. Lesezeit

Forschungsgruppen und Unternehmen können aktuell ihre Projektanträge für den Wettbewerb im Bereich Künstliche Intelligenz auf dem ersten europäischen Exascale-Supercomputer Jupiter einreichen. Der Wettbewerb wird von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ausgerichtet.

Exklusiver Zugang zum künftigen Exascale-Supercomputer Jupiter

Das Ziel des Wettbewerbs ist es, die Entwicklung generativer KI-Modelle voranzutreiben, um den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu unterstützen. Durchgeführt wird der Wettbewerb vom Gauss Centre for Supercomputing (GCS) gemeinsam mit dem Jülich Supercomputing Centre (JSC). Der KI-Wettbewerb will Projekte fördern, die nicht nur Jupiters leistungsstarke Technologie effektiv nutzen, sondern auch ein hohes Maß an gesellschaftlicher Wirkung aufweisen, um den Wissenstransfer und die praktische Umsetzung sicherzustellen. Im Rahmen des KI-Wettbewerbs Gauss-AI-Compute Competition erhalten Forschende für einen bestimmten Zeitraum exklusiven Zugang zum künftigen Exascale-Supercomputer Jupiter des Jülich Supercomputing Centre.

Zur Teilnahme aufgerufen sind interessierte WissenschaftlerInnen, die an deutschen Universitäten, Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen arbeiten. Auch kommerzielle Unternehmen, die mit deutschen Bildungs- und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, können teilnehmen, ebenso wie deutsche Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen und andere gesellschaftliche Organisationen.

Projektvorschläge bis zum 17. März einreichen

Ab Betriebsbeginn des Exascale-Rechners wird dafür eine Rechenzeit von insgesamt rund 15 Millionen GPU-Stunden zur Verfügung stehen. Im Wettbewerb erfolgreiche ForscherInnen können mit diesen Ressourcen neue grundlegende Modelle für KI-Anwendungen trainieren.

Die Möglichkeit zur Einreichung von Projektvorschlägen endet am 17. März 2025. Projektvorschläge können hier eingereicht werden.

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