Munich Startup
Innovationskonferenz sucht innovative Ideen für die Bundeswehr

Innovationskonferenz sucht innovative Ideen für die Bundeswehr

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

1. Juli 2020

2 Min. Lesezeit

Ziel der Innovationskonferenz ist es, die Entwicklung von innovativen Ideen, Demonstratoren oder Prototypen mit einem Geldpreis zu unterstützen. Aber auch Anbieter von bereits kommerziell verfügbaren digitalen Produkten und Dienstleistungen, die ein neues Anwendungsfeld für die Bundeswehr eröffnen, können teilnehmen und ausgezeichnet werden.

Erwartet werden insbesondere neue innovative Ideen, Konzepte oder Modelle aus den vier Bereichen: Cyber- und IT-Security, darunter Lösungen zur Erkennung und Abwehr von Angreifern in Informationssystemen, Sicherheitslösungen für mobile und drahtlose Übertragungswege oder Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz in der Cyber Security; Kommunikation, insbesondere neue Methoden und Ansätze zur Überwachung von Kommunikation, Lösungen für sichere Datenübertragung sowie Einsatzmöglichkeiten für das Internet der Dinge; Geodoaten, wozu die Verbreitung und Verwaltung großer Mengen von Geodaten ebenso zählen wie Mixed-Reality-Anwendungen; und Informationsverarbeitung und -management, worunter unter anderem Beiträge zur Optimierung von Management-, Kontroll- und Unterstützungssystemen für die Informationsverarbeitung zählen.

Bewerbung zur Innovationskonferenz bis 31. Juli

Startups, die an der Innovationskonferenz teilnehmen wollen, können noch bis 31. Juli ihr ausgefülltes Bewerbungsformular an code@unibw.de senden. Anschließend werden die Einreichungen von einer Jury aus Experten und Verbrauchern aus den Reihen der Bundeswehr in einer Vorauswahl bewertet. Besonderes Augenmerk liegt dabei vor allem auf dem Innovationsgrad sowie der Relevanz und dem Mehrwert für die Streitkräfte. Die ausgewählten Startups können sich dann am 11. November den Teilnehmern der Innovationskonferenz präsentieren, die ein Teil der dreitägigen CODE Konferenz ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Demonstration oder eines Anwendungstests in den Einrichtungen der Bundeswehr.

Dem auf der Innovationskonferenz gekürten Gewinner winken 15.000 Euro Preisgeld, der Zweitplatzierte erhält 10.000 Euro, der dritte Platz ist mit 5.000 Euro dotiert und die Ränge 4 bis 12 werden mit je 1.000 prämiert. Zudem besteht natürlich die Chance zur zukünftigen Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.


Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular gibt es unter www.unibw.de/code-events

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