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Künstliche Intelligenz: Studie identifiziert deutsche Hubs

Künstliche Intelligenz: Studie identifiziert deutsche Hubs

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

19. Dezember 2018

2 Min. Lesezeit

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eine Schlüsseltechnologie für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat untersucht, wo die deutschen KI-Zentren liegen.

Die Bundesregierung widmete ihren Digitalgipfel Anfang Dezember dem Thema Künstliche Intelligenz. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte dort:

„Mit der Querschnittstechnologie KI können wir unser Leben massiv verbessern, sei es bei der Früherkennung von Krankheiten, der Unterstützung bei der Pflege oder beim autonomen Fahren.“

Die Begeisterung für KI hat auch einen greifbaren wirtschaftlichen Hintergrund: Allein für das produzierende Gewerbe erwartet Altmaier rund 32 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung in den nächsten 5 Jahren.

Wo liegen Deutschlands Zentren für Künstliche Intelligenz?

Der Institut der deutschen Wirtschaft hat die Fortschritte in der deutschen KI-Landschaft nun kartografiert: Die Kölner Forscher haben sich angesehen, wo in Deutschland KI-Startups und wissenschaftliche Einrichtungen, die sich mit Künstlicher Intelligenz befassen, beheimatet sind.

Dabei entdeckten die Studienautoren bundesweit 46 Einrichtungen im Fachgebiet Künstliche Intelligenz und 164 KI-Startups. Mit je sechs Forschungseinrichtungen finden sich die meisten in München und Bremen. Dahinter folgen Berlin und Dresden mit je vier Einrichtungen vor Aachen und Saarbrücken mit jeweils drei.

Bei den KI-Startups rangiert München mit 34 erfassten Jungunternehmen hinter Berlin mit 70 auf dem zweiten Rang. Dahinter folgen mit einigem Abstand Hamburg (10), Karlsruhe (8), Frankfurt (7) und Köln (6).

„Viele starke wirtschaftliche Zentren“

Insgesamt ist also eine Konzentration sowohl der Forschungseinrichtungen als auch der Startups auf Berlin und München festzustellen. Die Forscher betonen dennoch die regionale Streuung in Deutschland und ziehen das Fazit, dass sich KI-Startups auch jenseits spezialisierter Forschungseinrichtungen entwickeln können. Dennoch vermuten die Studienautoren, dass eine höhere Konzentration an einem oder wenigen Standorten die Entwicklung von KI-Startups möglicherweise beschleunigen kann. Die Verteilung sei historisches Ergebnis der föderalen Struktur in Deutschland „mit dem Resultat, dass Deutschland nicht nur durch ein, sondern viele starke wirtschaftliche Zentren geprägt ist.“


Die vollständige Studie steht zum Download bereit.

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