Munich Startup
„Mission Monument macht es möglich, mit Statuen zu sprechen“

„Mission Monument macht es möglich, mit Statuen zu sprechen“

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

8. Januar 2024

3 Min. Lesezeit

Munich Startup: Was macht Euer Startup? Welches Problem löst Ihr?

Mission Monument: Mission Monument macht es möglich, mit Statuen zu sprechen. Ein Stadtspaziergang oder Museumsbesuch wird so zum interaktiven Erlebnis. Mit unserer App möchten wir zu einer bewussteren Wahrnehmung des öffentlichen Raums und einem zeitgemäßen Diskurs über Denkmalkultur beitragen. Zusammengefasst wollen wir kulturelle Bildung und zugleich Unterhaltung steigern – auf motivierende und Empathie fördernde Weise. Unsere App ist für alle, die in einer Stadt auf der Suche nach kultureller Bildung und Unterhaltung sind, also sowohl Einheimische als auch TouristInnen in verschiedenen Altersgruppen.

So sieht die Testversion der Mission-Monument-App aktuell aus. © Mission Monument

Munich Startup: Aber das gibt’s doch schon längst!

Mission Monument: Echt, wo denn?

Munich Startup: Was ist Eure Gründungsstory?

Mission Monument: Wir vier sind schon seit langer Zeit befreundet und Jones, Simon und Will entwickeln seit Jahren zusammen Webanwendungen und Apps. Bei einem gemeinschaftlichen Städtetrip nach Regensburg haben wir die Walhalla besucht. Wir waren sehr beeindruckt von der Größe und dem Umfang der Ausstellung. Allerdings kamen wir auch alle mit dem Verlangen heraus, noch viel mehr über die Personen hinter den Büsten zu erfahren. Und in diesem Moment war die Idee zu Mission Monument geboren, und aus der Idee wurde schnell ein konkretes Projekt und eine Bewerbung für das Förderprogramm “Extended Realities” des FFF Bayerns.

Munich Startup: Was waren bisher Eure größten Herausforderungen?

Mission Monument: Wir sind uns bewusst, dass aktuell gerade im digitalen Bereich viele großartige Ideen um Aufmerksamkeit konkurrieren. Außerdem wird es derzeit nicht einfacher, Mittel für kulturelle Projekte zu erlangen. Beides spüren wir natürlich. Aber wir haben Bock, uns weiter in die Möglichkeiten kultureller Förderungen einzuarbeiten und Partner zu suchen, die ebenfalls Motivation, Vorstellungskraft und Spieltrieb mitbringen. Dabei arbeiten wir mit Begeisterung daran, die Weiterentwicklung digitaler Technologien, nicht nur im Bereich KI, für uns zu nutzen.

2024 soll die erste Tour kommen

Munich Startup: Wo möchtet Ihr in einem Jahr stehen, wo in fünf Jahren?

Mission Monument: Wir möchten 2024 unsere erste eigene Tour „Münchner Persönlichkeiten“ veröffentlichen und außerdem Museen dabei helfen, die Erlebnisse ihrer BesucherInnen durch die maßgeschneiderte Umsetzung unserer Idee zu bereichern. In den darauffolgenden Jahren sollen noch viele weitere Touren und Museen folgen. Außerdem soll die Technik zur Erstellung der Inhalte so einfach werden, dass sie vom Kunden selbständig erarbeitet und verändert werden können.

Munich Startup: Wie habt Ihr den Startup-Standort München bisher erlebt?

Mission Monument: München hat auch für Startups viel zu bieten und muss sich vor Berlin nicht verstecken. Wir haben schon viele spannende Personen, Firmen, Ideen und Programme kennengelernt, wodurch auch unser Produkt vorangebracht wurde. Nichtsdestotrotz muss man schon auch selbst schauen, dass es weitergeht.

Munich Startup: Öffis oder Fahrrad?

Mission Monument: Wenn’s irgendwie möglich ist, dann ganz klar Fahrrad!

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