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5 Münchner Govtech-Startups, die den Staat digitalisieren

5 Münchner Govtech-Startups, die den Staat digitalisieren

Credit: © Oliver Menyhart / Pixabay

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Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Der deutsche Staat hat einen großen Bedarf an digitalen Lösungen. Diese fünf Münchner Govtech-Startups können ihm dabei aushelfen.

25. Januar 2024

3 Min. Lesezeit

Govradar
Govradar bietet eine Beschaffungsplattform für den öffentlichen Sektor, mit der die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen sowie das Einholen von Angeboten für öffentliche Auftraggeber vereinfacht und beschleunigt werden soll. Die KI-gestützte Software-as-a-Service-Lösung ermöglicht das Erstellen von Ausschreibungsunterlagen, ohne dass Mitarbeitende aus Behörden oder Kommunen diese in komplexen Prozessen manuell erstellen müssen. Die Lösung des Govtech-Startups will außerdem sicherstellen, dass Leistungsbeschreibungen rechtskonform, klar und eindeutig beschrieben sind, sodass potenzielle Lieferanten passgenaue Angebote abgeben können. Zudem hilft ein KI-gestützter Assistent bei der Optimierung der Beschaffung. Im vergangenen Jahr sicherte sich Govradar eine Seed-Finanzierung in Höhe von einer Million Euro. (Bild: Govradar)
Govshare Gründer
Govshare ist eine Lösungsplattform für kommunalen Klimaschutz. Sie sammelt zentral Praxisbeispiele für erfolgreiche Klimaschutz-Maßnahmen auf Gemeinde-Ebene. So sollen die Kommunen und ihre Eigenbetriebe wie Stadtwerke und Stadtreinigungen gangbare Lösungen finden, ohne selbst wieder ganz von vorne anfangen zu müssen. Zudem können sich kommerzielle Lösungsanbieter, aber auch gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen auf der Plattform des Govtech-Startups listen lassen. Bei der Entwicklung der Plattform erhält Govshare Feedback und Unterstützung unter anderem vom Landkreis Bad Kissingen, den Stadtverwaltungen in Geretsried, Saarbrücken, Esslingen sowie Schwäbisch Hall und natürlich auch von der Stadt München. (Bild: Govshare)
Die Convaise-Gründer Jakob von der Haar (CPO), Tushaar Bhatt (CEO) und Stefan Zitzlsperger (CTO) (v.l.)
Convaise unterstützt Unternehmen, Organisationen und die öffentliche Verwaltung dabei, ihre Kommunikation mit KundInnen und BürgerInnen auf ein Chat-basiertes System umzustellen. Statt mit Formularen oder am Telefon sollen mit Convaise auch komplexe Vorgänge in einem KI-unterstützten Messenger abgewickelt werden. Hierzu hat das Startup den No-Code Conversational Agent Builder „Convaise Studio“ gebaut, mit dem dessen Kunden ihre Kundenerlebnisse designen und entwickeln können. Kommunen und Städte können ihre Prozesse so zur Self-Service-Dienstleistung transformieren. Die BürgerInnen werden dann vom digitalen Assistenten durch bürokratische Prozesse geführt und erhalten Informationen für die weitere Bearbeitung. (Bild: Convaise)
Locaboo
Locaboo bietet mit seiner Cloud-basierten Lösung Städten und Kommunen eine effizientere Art der Verwaltung und Buchung öffentlicher Räume, Sportplätze und Veranstaltungsflächen. Hierzu hat das Govtech-Startup eine Software entwickelt, die es den Kommunen erlaubt, die Lokalitäten über die jeweiligen Webseiten direkt zu vermieten. Dabei optimiert und analysiert die Software die Auslastung und übernimmt den gesamten Prozess rund um die Vermietung. So soll die Effizienz und Nachhaltigkeit der Ressourcennutzung gesteigert und die Datenbasis für zukünftige Stadtentwicklung unterstützt werden. Erst vor wenigen Tagen gab Locaboo zudem den Abschluss seiner Seed-Finanzierung über 1,2 Millionen Euro bekannt. (Bild: Locaboo)
silberfluss team
Silberfluss will die öffentliche Verwaltung und Justiz dabei unterstützen, Verfahren schneller und bürgerzentrierter zu bearbeiten. Hierzu hat das Startup eine Automatisierungsplattform entwickelt, die unter anderem Sachverhalte erfasst und einordnet, automatisiert Schreiben erstellt und Schriftsätze an Beteiligte versendet. Die Lösung, die ursprünglich für Anwaltskanzleien entwickelt wurde und dort auch zum Einsatz kommt, wird bereits in einem Pilotprojekt in der öffentlichen Verwaltung erprobt. (Bild: Silberfluss)
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