Statt ausschließlich über das Startup-Geschehen zu berichten, soll Munich Startup künftig GründerInnen, InvestorInnen, Studierende und Gründungsinteressierte gezielt durch das Ökosystem begleiten – unter anderem mit einem rollenbasierten Onboarding, einem KI-gestützten Knowledge Hub und einem neuen Login-Bereich.
Im Mittelpunkt des Relaunchs steht ein grundlegender Perspektivwechsel.
„Newsportale zeigen grundsätzlich erst einmal das, was in der Vergangenheit passiert ist“,
sagte Arno Eggers bei der Vorstellung der neuen Plattform Munich Startup 2.0. Das habe lange zum Auftrag von Munich Startup gepasst – heute brauche das Ökosystem jedoch mehr als ein digitales Schaufenster.
„Wenn man heute gründet, braucht man grundsätzlich kein Schaufenster mehr, sondern Orientierung“,
so Eggers. Ziel sei es, NutzerInnen nicht nur über Entwicklungen im Startup-Ökosystem zu informieren, sondern ihnen den Einstieg in die Münchner Gründungsszene so einfach wie möglich zu machen. Dafür setzt Munich Startup künftig auf eine deutlich stärkere Personalisierung der Inhalte.
Personalisierter Einstieg für verschiedene Zielgruppen
Bereits beim ersten Besuch können NutzerInnen künftig angeben, welche Rolle sie im Startup-Ökosystem einnehmen – etwa als Startup, InvestorIn, Explorer oder Studierende. Auf dieser Grundlage werden relevante Inhalte, Angebote und Informationen priorisiert ausgespielt.
Der neue Login-Bereich bildet dabei die technische Grundlage für weitere Personalisierungsfunktionen. Langfristig sollen NutzerInnen individuell zugeschnittene Inhalte erhalten – bis hin zu personalisierten Newslettern, die sich an den eigenen Interessen und dem Nutzungsverhalten orientieren.
„Wir wollen unsere Leser zu Nutzern machen“,
erklärte Eggers. Der Relaunch sei bewusst als Minimum Viable Product (MVP) gestartet und werde auf Basis des Nutzerfeedbacks kontinuierlich weiterentwickelt.
Knowledge Hub bündelt Wissen aus rund 7.000 Artikeln
Eine zentrale Neuerung von Munich Startup 2.0 ist der Knowledge Hub. Dort bündelt die Plattform redaktionelle Inhalte mit Beiträgen von ExpertInnen und WissenspartnerInnen aus dem Münchner Startup-Ökosystem.
Ergänzt wird das Angebot durch einen KI-gestützten Chatbot, der auf rund 7.000 bislang veröffentlichten Artikeln basiert. NutzerInnen können dort individuelle Fragen stellen – etwa zum Einstieg ins Münchner Startup-Ökosystem oder zu spezifischen Gründungsthemen – und erhalten passende Antworten aus der Wissensdatenbank.
Kann der Chatbot eine Frage nicht beantworten, wird diese an das Munich-Startup-Team weitergeleitet. Gleichzeitig fließen die Anfragen in die Weiterentwicklung des Angebots ein und helfen der Redaktion dabei, neue Inhalte entlang der tatsächlichen Informationsbedürfnisse der Community zu entwickeln.
Neues Corporate Design mit Bezug zu München
Mit dem Relaunch erhält Munich Startup auch ein neues Erscheinungsbild. Das neue Logo greift den Mittleren Ring als zentrales Gestaltungselement auf und ersetzt damit den bisherigen Karten-Pin.

Die Entscheidung sei bewusst gefallen, erklärte Designer Thomas Wiedemann. Der Ring stehe einerseits für Vernetzung und Zusammenhalt innerhalb des Ökosystems, andererseits aber auch für die Dynamik und Reibung, die Unternehmertum mit sich bringe. Gleichzeitig wurde die Markenwelt von Munich Startup und dem Munich Startup Festival enger zusammengeführt. Ziel ist ein konsistenter Auftritt über Plattform und Veranstaltungen hinweg.
Qualität bleibt zentrales Alleinstellungsmerkmal
Trotz KI-Integration bleibt der journalistische Anspruch ein zentrales Element der Plattform. Der Knowledge Hub basiert auf redaktionell gepflegten Inhalten sowie Beiträgen von ExpertInnen aus dem Münchner Startup-Ökosystem.
„Gerade in Zeiten von ChatGPT und Co. ist es sehr einfach, zu jedem Thema irgendetwas zu veröffentlichen“,
sagte Eggers. Munich Startup wolle sich weiterhin durch redaktionelle Qualität, transparente Quellen und den klaren Fokus auf den Standort München differenzieren.










